Feinstaub ist kein Thema mehr

Umwelt Kaminöfen sollten in Sachen Verbrennungstechnik auf dem neuesten Stand sein

Kaminöfen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie spenden nicht nur wohlige Wärme, sondern können ein Haus mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz auch energietechnisch auf den neuesten Stand bringen. Der regenerative Energieträger bietet sich für energieeffiziente Gebäude geradezu an. "Voraussetzung dafür sind allerdings innovative Verbrennungstechniken beim Kaminofen: Sie sollten unter der Maxime der Umweltverträglichkeit und Effizienz beim Umgang mit dem Brennstoff Holz stehen", erklärt Bauen-Wohnen-Experte Oliver Schönfeld. Das Duisburger Traditionsunternehmen Hark beispielsweise bietet neben herkömmlichen Modellen nun auch den Kaminofen "44 GT ECOplus" mit einer neu konzipierten Verbrennungstechnik an. Das System zeichnet sich durch einen Feuerraum mit einer besonderen Geometrie in Verbindung mit einer hochentwickelten Luftführung und einem keramischen Feinstaubfilter aus. Dadurch werden die Schadstoffe im Abgas deutlich minimiert, der Wirkungsgrad der Feuerstätte lässt sich deutlich erhöhen.

Der Brennstoffverbrauch liegt bei diesen Feuerstätten weit unter dem herkömmlicher Kaminöfen.

Der Kaminofen wurde dank der besten Abgaswerte - punktgleich mit einem anderen Hersteller - Testsieger in einer Studie der Stiftung Warentest ("test", Ausgabe 11/2011). Zwölf Kaminöfen für die Scheitholzverbrennung waren von den Verbraucherschützern unter die Lupe genommen worden. In relevanten Kategorien wie etwa Umwelteigenschaften konnte der Öko-Ofen die Konkurrenz klar hinter sich lassen. Mit diesem Modell erfüllen Hausherren die hohen aktuellen Umweltanforderungen und sind auch bei künftigen gesetzlichen Auflagen auf der sicheren Seite.