Festival in neunter Auflage

Kammermachen Off-Theater und Kunst

Zum neunten Mal wird in diesen Tagen zum Festival "Kammermachen" eingeladen. Eröffnet am gestrigen Freitag, kann man noch bis zum 10. Oktober Musik, Kunst, Kino, Performance, Theater und gelegentlich auch Party im "Weltecho" (Annaberger Straße) sowie an anderen Orten wie dem Fritz-Theater in Siegmar erleben. Los ging es bereits gestern mit einer Vernissage: In der Galerie im "Weltecho" ist festivalbegleitend eine Installation von Alexander Wendt zu sehen, die der Künstler täglich, 17 Uhr mit wechselnden Kollegen auch klangkünstlerisch begleitet. Ebenfalls täglich gibt es im Weltecho-Café eine Party, am heutigen Samstag beispielsweise ab 23 Uhr eine "Refugees Welcome Edition" der Reihe "Dancehall Vibez". Eindrucksvolle Lichtpapier-Installationen steuert dazu die Chemnitzerin Anke Lehmann bei, die die Bar des Cafés ein wenig umgestaltet hat. Ansonsten steht vor allem das Theater im Mittelpunkt. Bereits heute, 20 Uhr, bringen Samira Lehmann und Stefan Wenzel Carl Maria von Webers "Freischütz" in einer Figuen-Rock-Adaption auf neue Weise zu Gehör. Studierende der Theaterakademie Helsinki und der Universität aus der Chemnitzer Partnerstadt Tampere erzählen am Mittwoch die "Sore Story", eine Auseinandersetzung mit dem Chronischen Schmerzsyndrom. Candlelight Dynamite spielt am Donnerstag "Die wilden Schwäne". Für den Nachwuchs gibt es am morgigen Sonntag, 16 Uhr sowie am Montag, 9 und 11 Uhr im Fritz-Theater (Kirchhoffstraße 34-36) den "Karneval der Tiere" als Tanztheater zu erleben.