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Feuer und Flamme für Chemnitz

Interview mit der Gästeführerin Grit Linke zum Weltgästeführertag

Zum elften Mal organisiert Gästeführerin Grit Linke am 22. und 23. Februar den Weltgästeführertag in Chemnitz. Steffi Hofmann sprach mit ihr zum diesjährigen Motto und ihrer Intention für die Stadt.

Am Samstag ist eine Route von der St. Jakobikirche über den roten Turm, den Saxoniabrunnen bis hin zum Tietz geplant. Der Sonntag steht unter der Überschrift 'Chemnitzer Theater begeistert' und beinhaltet eine Führung durch das Schauspielhaus. Das Motto des diesjährigen Weltgästeführertags lautet Feuer und Flamme.

Wie passt das zu Chemnitz?

Das Thema passt natürlich zu uns Gästeführern, weil wir mit Leidenschaft arbeiten und damit Feuer und Flamme für Chemnitz sind. Andererseits gibt es auch Anzeichen an Bauwerken, die schon auf das Engagement früherer Bürger hinweisen.

Zum Beispiel?

Auf der Westseite der Fassade der Jakobikirche steht eine große Jesusfigur. Daneben befinden sich Lisenen, also Mauerblenden, in denen Flammen des Pfingstfestes zu sehen sind. Auch der Chorraum wird als Feuerwerk der Farben zu erleben sein.

Wie viele Interessierte kamen im letzten Jahr zur Aktion Weltgästeführertag?

Das waren um die 70. Wir hoffen natürlich dieses Jahr auf eine große Resonanz.

Als ich 2000 von Berlin nach Chemnitz gezogen bin, sagten viele zu mir: Da kann man doch nicht leben. Aber ich habe mich sofort wohl hier gefühlt und bin immer von Chemnitz begeistert gewesen. Als ich dann 2004 an einem IHK-Gästeführerlehrgang teilgenommen habe, stand schnell für mich fest - das will ich machen. Ich versuche Jung und Alt für diese Stadt begeistern. Das muss schon im Kindesalter passieren, zum Beispiel mit den Aktionen Stadtpirat oder -detektiv.