Feuerwerk nach der Pause: CFC zerlegt Lok im Jubiläumsspiel

Himmelblaue siegen 3:0 gegen den Spitzenreiter

Chemnitz

Die Kicker des Chemnitzer FC haben sich ihre Jubiläumsparty "60 Jahre FC Karl-Marx-Stadt/Chemnitzer FC" vom 1. FC Lokomotive Leipzig nicht versauen lassen. Das Team von Cheftrainer Benjamin Duda bezwang den Tabellenführer aus der Messestadt 3:0 (0:0) und bleibt damit im Punktspieljahr 2026 noch ohne Punktverlust.

Die Himmelblauen belohnten sich mit dem Dreier für einen konzentrierten und engagierten Auftritt.

 

Sponsoren sichern den Betrieb der Rasenheizung

Die Begegnung konnte auch deshalb angepfiffen werden, weil Dank der Hilfe von Sponsoren die Rasenheizung im eins Stadion - An der Gellertstraße nach langer Pause in Betrieb genommen wurde. Es war zugleich die einzige Partie, die an diesem Wochenende in der Fußball-Regionalliga Nordost angepfiffen wurde. Reichlich 10.000 Zuschauer sorgten für eine eindrucksvolle Stimmung.

 

Pyro im Gästeblock

Bereits nach knapp fünf Minuten sorgten die Gästefans für den ersten unrühmlichen Höhepunkt der Jubiläumspartie. Mit dem massiven Zünden von Pyrotechnik gefährdeten sie letztlich sogar den eigenen Torwart Andreas Naumann, der sich flugs gen Mittelkreis bewegte. Chancen waren zu Beginn Mangelware, doch in der 10. Minute musste sich Adamczyk erstmal bei einer immer länger werdenden Herangabe von Linksaußen, die letztlich zum gefährlichen Abschluss mutierte, strecken.

Erster Warnschuss vom CFC nach 15 Minuten

Nach einer Viertelstunde wurde es im Gästestrafraum erstmals richtig gefährlich. Baumgart erwischte eine Ecke gefährlich und ein Lok-Spieler konnte in letzter Sekunde die Kugel noch der Linie kratzen.

Doch fast im Gegenzug wurde wieder die Loksche gefährlich. Bochmann störte Maier in letzter Sekunde, bevor er frei vor Adamczyk hätte einschieben können. Danach ging es auf der Wiese weiter munter zur Sache. Kurz vor der Pause verpasste Domenico Alberico die Führung für die Gastgeber.

Kapitän bricht den Bann

Der zweite Durchgang begann gleich mit einem Aufreger. CFC-Torjäger Dejan Bozic zog aus der Distanz ab und verfehlte das obere linke Eck der Leipziger Kiste haarscharf. Danach brachte Tobias Stockinger die Kugel nicht unter. Aber auch Lok stand weiter unter Dampf. Djamal Ziane schickte das Spielgerät ambitioniert auf das CFC-Gehäuse, doch der Schuss ging knapp vorbei. Nach einer reichlichen Stunde vibrierte dann die Betonkonstruktion des Stadions mächtig gewaltig: Der Chemnitzer Kapitän Tobias Müller sorgte für die Führung der Gastgeber. Die Stimmungswerte stiegen danach weiter an, als der Schiedsrichter für die Himmelblauen auf den Elfmeterpunkt zeigte. Bozic verwandelte sicher zum 2:0 und die Fans skandierten "Der FCK ist wieder da!".

Da war dann auch Artur Mergel. Von seinem Chefcoach Benjamin Duda in der 76. Minute für Roman Eppendorfer aufs Feld geschickt , knipste er nach wenigen Einsatzsekunden zum hochverdienten 3:0-Endstand.

 

Statistik:

Adamczyk - Eppendorfer, Bochmann, Gebuhr, Walther - T. Müller (90.+1 Biven), Eppendorfer (76. Mergel), Stockinger (84. Damer) - Alberico (90.+1 Hempel), Bozic (84.Marx) , Grimaldi

Schiedsrichter: Lukas Pilz (Halle)

Zuschauer: 10.249

Tore: 1:0 T.Müller (62.) , 2:0 Bozic (67./FE), 3:0 Mergel (77.)

 

 

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