Final Four: Holzplakette für die ChemCats

Basketball Dem Gastgeber bleibt nur Rang vier

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Jacobine Klerx und die ChemCats waren bereits im Halbfinale gegen Keltern chancenlos. Foto: Andreas Seidel

Das Final Four 2018 in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle ist Geschichte, der Pokal vergeben. Alter und neuer Pokalsieger ist das Team aus Wasserburg. In überlegener Manier sichert sich der Titelverteidiger auch in diesem Jahr den Pokal.

Aber von vorn: Im ersten Halbfinale am frühen Samstagnachmittag trafen die BG 74 Veilchen Ladies auf den TSV 1880 Wasserburg. Dabei bestimmten die Göttingerinnen zunächst das Geschehen und führten bis kurz vor der Halbzeit relativ deutlich. Am Ende setzte sich der Titelverteidiger aus Wasserburg mit 70:52 durch und zog als erstes Team ins Finale ein.

"Katzen" ohne Chance gegen Keltern

In der zweiten Halbfinalbegegnung ging es für die gastgebenden ChemCats gegen die Rutronik Stars Keltern. Schon früh in der Partie wurde den Chemnitzerinnen der Zahn gezogen. Die Sterne zeigten sich von der ersten Sekunden an sehr viel präsenter und nicht nur gedanklich einen Schritt schneller.

So war dieses Halbfinale im Grunde schon nach den ersten zehn Minuten entschieden. 18:36 sah sich das Team von Amanda Davidson im Hintertreffen. Die Katzen erwischten einen rabenschwarzen Tag, hatten das Pech an den Fingern kleben. Das Team von Christian Hergenröther schaukelte das Spiel am Ende locker nach Hause und sicherte sich mit dem 58:97 den Platz neben Wasserburg im Finale.

Platz drei ging an Göttingen

Auch am Sonntag im Spiel um Platz 3 schien der Chemnitzer Korb wie vernagelt. Die Göttingerinnen hingegen trafen relativ normal und sicherten sich nach den ersten zehn Minuten ein 18:10. Nicht wesentlich besser wurde es für die Katzen im weiteren Verlauf. Zwar kämpfte das Team verbissen um jeden Ball, erarbeitet sich auch jede Menge Chancen, konnte diese aber viel zu selten in Punkte umwandeln.

So lief das Team von Amanda Davidson ständig einem Rückstand hinterher, der zwischen sechs und zehn Punkten pendelte. Der Korb blieb vernagelt, Göttingen hingen traf und sichert sich mit dem 68:58 nicht nur den Sieg, sondern auch Platz drei. Für die ChemCats bleibt damit nur der undankbare vierte Platz.

Wasserburg gewinnt das Finale souverän

Mit viel Spannung wurde das Finale um den DBBL-Pokal erwartet. Die wohl momentan zwei besten Teams der 1. DBBL trafen aufeinander: Wasserburg gegen Keltern. Nach den Spielen am Samstag hätte sicherlich ein Großteil auf Keltern gewettet. Allerdings hatte das Team von Trainer Nikolay Gospodinov andere Pläne. Die Damen vom Inn dominierten das Finale, wie es wohl die wenigsten im Vorfeld erwartet hätten.

Die Zuschauer sahen ein extrem intensives und hochklassiges Finale, welches allerdings schon frühzeitig entschieden war. Mit fast 20 Punkten Vorsprung (47:28) ging der TSV in die Halbzeit und kam unverändert aggressiv und spielbestimmend aus jener welcher wieder heraus. Zeitweise 30 Punkte Vorsprung hatten die Oberbayerinnen und schaukelten die Partie souverän über die Zeit. Mit dem 78:53-Erfolg schaffen die Wasserburgerinnen die Titelverteidigung und sichern sich hochverdient den Pokalsieg.

Statistik

Halbfinale

Göttingen - Wasserburg 52:70 (30:27)

ChemCats - Keltner 58:97 (33:58)

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Spiel um Platz 3

Göttingen - ChemCats 68:58 (32:26)

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Finale

Wasserburg - Keltern 78:53 (47:28)