Finaleinzug beim CFC? Der Mittwoch entscheidet

Sachsenpokal Chemnitzer FC empfängt den FSV Zwickau im Derby

finaleinzug-beim-cfc-der-mittwoch-entscheidet
In der laufenden Pokal-Saison siegte der CFC in Zwickau auch durch ein Tor von Tim Danneberg (Foto) mit 8:0 - allerdings gegen den niederklassigen ESV Lok Zwickau. Foto: Denny Meyer

Wenn der Chemnitzer FC am kommenden Mittwoch ab 19.30 Uhr in der community4you-Arena in Chemnitz zum nächsten Pflichtspiel aufläuft, geht es sportlich um sehr viel. Dann stehen die Männer von Cheftrainer Sven Köhler im Halbfinale des Fußball-Sachsenpokals dem FSV Zwickau gegenüber. Dabei handelt es sich aber um viel mehr, als nur der Westsachsen-Klassiker. Denn der Sieger dieser Partie zieht in das Endspiel ein, der Gegner steht dabei schon fest. Es ist der Regionalligist 1. FC Lok Leipzig, der im zweiten Halbfinale den Bischofswerdaer FV 5:3 nach Elfmeterschießen bezwungen hat.

Der Sieger des Finals qualifiziert sich schließlich für die Teilnahme an der 1. Runde des DFB-Pokals. Dort winkt dann eine Antrittsprämie von 100.000 Euro. Dies wäre für den finanziell angeschlagenen Club eine lukrative Finanzspritze. Zudem scheint der CFC ein weiteres Ziel, nämlich in der Liga um den Aufstieg in die 2. Bundesliga bis zum Schluss mitzumischen, zu verfehlen. Allerdings besitzen die Himmelblauen diesbezüglich auch weiterhin rechnerisch einige Optionen.

Die Chemnitzer wollen den Landespokal

Wenn die Truppe den Pott holen würde, könnte das CFC-Schiff wieder in ruhigeres Fahrwasser einbiegen. "Es gibt keine Frage, dass der Gewinn des Landespokals unser Ziel ist. Deshalb ist diese Partie gegen Zwickau auch ein enorm wichtiges Spiel", sagt CFC-Sportdirektor Stephan Beutel. In der 3. Liga standen sich beide Teams schon zweimal gegenüber, wobei der Gastgeber jeweils 1:0 gewann. "Diese Ergebnisse aus der Liga spielen jetzt überhaupt keine Rolle mehr. Es handelt sich um ein Pokalspiel, in dem es auf jeden Fall einen Sieger geben wird", sagte Beutel.

Er schätze Zwickau als eine sehr ehrgeizige Mannschaft ein. "Wir müssen alle an die Leistungsgrenze gehen, um erfolgreich zu sein. Aber dafür sind auch alle bereit", blickt der Sportdirektor der Aufgabe optimistisch entgegen.