Finderlohn für Drogengeld - Staatsanwaltschaft dankt

Kriminalität 2015 wurden 20.000 Euro in Chemnitz gefunden

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Hier wurde das Geld damals gefunden: Am alten Güterbahnhof in Chemnitz. Foto: Harry Härtel/Haertelpress

Über einen Finderlohn kann sich ein junges Paar aus Chemnitz freuen: Bereits im August 2015 hatten die beiden Bargeld im Wert von über 20.000 Euro auf dem Freigelände des ehemaligen Güterbahnhofes gefunden. Sie übergaben das Geld noch am selben Tag dem Polizeirevier Chemnitz Nord-Ost.

Später im Gerichtsverfahren wurde festgestellt, dass das Geld aus Geschäften mit Betäubungsmitteln stammte und somit kein Anspruch auf Finderlohn besteht. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte hätte auch eine Klage geringe Aussichten auf Erfolg gehabt, da das Geld nicht verloren, sondern bewusst versteckt worden war.

Nun würdigte der Freistaat Sachsen das ehrliche Verhalten der Finder doch noch, indem er den beiden eine dem Finderlohn vergleichbare Belohnung auszahlte.