Fit für die digitale Wirtschaft mit neuem Fach

Studium Uni Chemnitz wirbt mit neuem Master-Studiengang

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Ein neuer Master-Studiengang macht Studenten kompetent für die digitale Wirtschaft. Foto: TU Chemnitz

Industrie 4.0, Cloudworking und Online-Handel sind nur drei Begriffe aus der Arbeitswelt, die es bis vor wenigen Jahrzehnten noch nicht gab. Sie veranschaulichen gleichzeitig die tief greifenden Veränderungen in der Wirtschaft, die mit der Digitalisierung der Arbeitswelt einhergehen.

Vor diesem Hintergrund bietet die Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften der TU Chemnitz ab dem kommenden Semester den Masterstudiengang "Digitale Arbeit" an. Darunter verstehen Soziologen Erwerbstätigkeiten, deren Arbeitsprozesse am, mit, im und durch das Internet stattfinden.

Ziel des Chemnitzer Studiums ist es, Fach- und Führungskräfte für digitale und internetbasierte Tätigkeitsfelder auszubilden. Die Absolventen werden in die Lage versetzt, zentrale und vernetzte Online-Arbeitsprozesse zu planen, zu begleiten und zu analysieren.

An wen richtet sich der neue Studiengang "Digitale Arbeit"?

Der neue zulassungsfreie Studiengang richtet sich in erster Linie an Absolventen eines sozialwissenschaftlichen, berufsqualifizierenden Hochschulstudiengangs mit Vorkenntnissen in Arbeits-, Technik-, Medien-, Organisations- oder Wirtschaftssoziologie.

Darüber hinaus sollen Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaften, der Arbeitswissenschaften und ähnlicher Fächer bei entsprechendem Vorwissen angesprochen werden.

Neben Universitäten und öffentlichen Forschungseinrichtungen werden die Absolventen vor allem für Fach- und Führungsfunktionen in den Bereichen Marketing, Kommunikation, Betriebsdaten, Strategie, Personal und Organisationsentwicklung qualifiziert. Das Studium wird mit einer Master-Arbeit abgeschlossen, die in der Regel ein ausgewähltes Problem digitaler Arbeit empirisch untersucht.