Flügelspieler verstärkt die Niners

Basketball Jan Niklas Wimberg kommt von Bremerhaven in die Stadt der Moderne

Die Niners verstärken sich weiter: Wie der Verein heute Mittag bekanntgab, wechselt Powerforward Jan Niklas Wimberg vom Bundesliga-Absteiger Bremerhaven nach Chemnitz. Der 23-Jährige, der auch für die A2-Nationalmannschaft aufläuft, erhält bei den Niners einen Vertrag für ein Jahr mit der Option, noch um ein weiteres Jahr zu verlängern. Der 2,06 Meter große Flügelspieler aus Oldenburg bringt Erfahrungen aus über 100 Bundesliga-Einsätzen sowie 26 Europapokalspielen mit. In seinen Bundesliga-Partien erreichte er einen Durchschnitt von 2,9 Punkten und 1,7 Rebounds, in 105 ProB-Begegnungen kam er sogar auf 8,4 Punkte. Zuletzt wurde Wimberg außerdem drittbester deutscher Scorer bei der Universiade in Neapel. Mehr Körbe als er warfen nur Karim Jallow und Christian Sengfelder. Das deutsche Team landete nach einer Viertelfinal-Niederlage gegen den späteren Sieger USA auf dem fünften Platz.

Für Coach Rodrigo Pastore ist er nicht nur damit der perfekte Spieler für sein Team: "Er hat einerseits schon unzählige Partien auf hohem Niveau bestritten, ist andererseits aber auch noch in einem entwicklungsfähigen Alter und hoch motiviert, bei uns den nächsten Schritt zu machen. Einen Spieler wie ihn zu bekommen, unterstreicht die gute Reputation, welche unser Programm mittlerweile in Basketball-Deutschland hat. Zudem verschafft uns Niklas mit seinem deutschen Pass noch mehr Variabilität bei der weiteren Kaderplanung oder eventuellen Nachverpflichtungen."

Auch Wimberg selbst freut sich auf seine Zeit in Chemnitz: "Die Niners sind eine sehr gute Organisation und Rodrigo Pastore ein super Trainer. Ich bin überzeugt, dass ich mich hier bestmöglich weiterentwickeln und mein ganzes Können zeigen kann". Für die kommende Zweitliga-Saison wünsche er sich "am Ende ganz oben zu stehen". Damit das gelingt, wollen sich die Niners bis zum Trainingsauftakt in drei Wochen noch mit einem weiteren Spieler verstärken: Im Gespräch ist zur Zeit Ivan Elliott, eine Entscheidung ist allerdings noch nicht gefallen.