Folierungen, Design und vieles mehr: 22-jähriger Student macht sich selbstständig

Unternehmen "Fischer Design Germany" gibt es seit 2017

Als Student hat man ja bekanntlich nur den Kopf mit Prüfungen, Party und Faulenzen voll. Es mag sicherlich einige Exemplare geben, auf die das Klischee zutrifft, allerdings nicht auf Lucas Fischer. Denn der 22-jährige Maschinenbau-Student der TU Chemnitz hat sich noch während seines Bachelorstudiums selbstständig gemacht.

 

Es begann alles mit dem eigenen Auto

Unter "Fischer Design Germany" bietet der junge Marienberger seit Oktober 2017 unter anderem Folierungen von diversen Fahrzeugen zum angemessenen Preis an. "Das begann alles mit meinem ersten Auto Ende 2015", sagt Fischer. Dabei handelt es sich um einen VW Polo 6R, den er von Zeit zu Zeit etwas individualisieren wollte. "Nach einigen Veränderungen im Innenraum wollte ich außen etwas verändern - eine Folierung musste her." Und so recherchierte der Student lange Zeit, bis er sich passendes Material bestellte, ein Design entwarf und es im Jahr 2016 an die eigentliche Folierung ging.

Doch das stellte sich als nicht so einfach heraus, wie er es erwartete. "Das bedarf schon einiges an Übung. Somit habe ich auch erstmal einiges an eigenem Geld verprasst, bis ich am Ende wirklich zufrieden war", lacht der 22-Jährige. Von dem Endergebnis waren dann zahlreiche Freunde und Bekannte so begeistert, dass Fischer zu diesem Zeitpunkt erstmals die Idee kam, sich damit als Einzelunternehmer selbstständig zu machen.

Seitdem kauft er immer wieder neue Maschinen und Arbeitsmittel, beschäftigt sich stets intensiv mit dem Thema. "Bei einem Bekannten, welcher selbst schon lange im Bereich der Werbetechnik/Folierungen tätig ist, hole ich mir oft wertvolle Tipps", gibt Fischer zu. Er selbst legt großen Wert auf Individualität, Qualität und engen Kontakt mit dem Kunden, damit das Endergebnis auch wirklich den Wünschen entspricht. Aber welche Dienstleistungen bietet "Fischer Design Germany" denn nun an?

"Auf jeden Fall alle Arten von Folierungen, seien es Komplett- und Teilfolierungen, Felgenteilfolierungen oder Lackschutz, aber auch das Designen von Folierungen sowie Beschriftungen und Aufkleber für Fahrzeuge", sagt er. Weiterhin gehören diverse Dienstleistungen aus dem Bereich der Werbetechnik dazu, wie beispielsweise das Drucken von T-Shirts oder Ähnlichem. Der 22-Jährige sagt dazu: "Es ist schwer, die Konditionen bis ins kleinste Detail zu definieren. Wer Interesse hat, kann einfach mal bei mir anfragen, was möglich ist. Dann können wir gern zusammen einen Plan ausarbeiten."

 

"Meine Eltern standen immer hinter mir"

Arbeiten, auf die er selbst besonders stolz ist, sind zum einen die Folierung seines eigenen Autos, zum anderen die Beschriftung eines Lkws einer vogtländischen Baumaschinenvermietung (siehe Bilder). "Richtig cool war auch die Zusammenarbeit mit HRE Perfomance Solutions. Zusammen haben wir einen Abarth 695 Biposto im Gulf Design foliert. Das war sehr anspruchsvoll, aber es hat auch riesig viel Spaß gemacht." Und wie stämmt man das alles als Student? "Aufgebaut habe ich mir das schon allein", sagt er bescheiden. "Aber meine Eltern standen immer hinter mir."

In der Zukunft warten dann noch einige spannende Projekte auf den 22-jährigen Marienberger, die er aber nicht preisgeben will. "Ich verrate nur so viel: Ich habe mir gerade erst eine industrielle Maschine zugelegt, mit dem noch viel mehr möglich ist, als bisher", gibt er zu. "Ich möchte dadurch gern meine Produktpalette etwas erweitern. In diesem Zusammenhang ist momentan auch ein Katalog für "Fischer Design Germany" in Arbeit, der etwa Mitte dieses Jahr erscheint."

 

Auf seiner Facebookseite ist Lucas Fischer jederzeit erreichbar. Termine können ganz einfach nach Absprache gemacht werden.