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Frau Dr. h.c. Ingrid Mössinger

Ehrendoktor-Titel Uni würdigt Kunstsammlungs-Chefin

Sie brachte Picasso nach Chemnitz, sie brachte die Peredwischniki in die Stadt, sie zeigte Bob Dylan als zeichnenden Künstler und irgendwie ist sie auch für die bunt gefärbten Esse verantwortlich, die nicht nur das weltweit höchste Kunstwerk, sondern zugleich auch ein Wahrzeichen ist: Kunstsammlungs-Direktorin Ingrid Mössinger. Für ihre Arbeit ist sie schon vielfach ausgezeichnet worden, am Donnerstag kam eine weitere Ehrung hinzu: Die Philosophische Fakultät der Technischen Universität Chemnitz würdigte Mössinger für ihre Verdienste um die Kunst und die Kulturszene in Chemnitz mit dem Ehrendoktor-Titel. Ein "beispielloses Beispiel für die wahre Hingabe an die Kunst" nannte Bernadette Malinowski, Dekanin der Philosophischen Fakultät, Ingrid Mössinger: "Kunst ist für Ingrid Mössinger kein Schmücke-Dein-Heim, kein Nebenher, kein Auch-noch, sondern integraler Bestandteil gesellschaftlichen und individuellen Menschseins." Für die Auszeichnung mit der Doktor-Würde sei auch die Zusammenarbeit Mössingers mit mehreren Professuren der TU beispielsweise in Workshops oder Ringvorlesungen ausschlaggebend, die hoffentlich auch künftig fortgesetzt werde. Die Gratulanten hatten sich am Donnerstag zahlreich zur Auszeichnung versammelt: Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig bescheinigte Mössinger "charmante Hartnäckigkeit", ihr Vorgänger Peter Seifert lobte die Ideen, die zur Profilierung der Kunstsammlungen Chemnitz beigetragen haben, und Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange freute sich über "internationale kuratorische Erfahrung, kunstgeschichtliche Expertise und Verhandlungsgeschick" bei der Geehrten.



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