Freibad-Preise im Check: Wo Baden noch günstig ist – und wie Chemnitz im Vergleich abschneidet

Die Eintrittspreise fürs Planschen im Freien unterscheiden sich bundesweit teils erheblich: Vom kostenlosen Eintritt bis zu mehr als 10 Euro ist alles vertreten.

Chemnitz

Die Temperaturen steigen, die Freibadsaison läuft auf Hochtouren. Doch wer sich an heißen Sommertagen eine Abkühlung gönnen möchte, muss dafür je nach Wohnort unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Eine aktuelle Untersuchung der Soziallotterie freiheit+ zeigt: Die Eintrittspreise in Deutschlands 30 größten Städten driften immer weiter auseinander.

Große Preisspanne

Am günstigsten kommen Badegäste in Augsburg ins Wasser. Dort kostet der Eintritt für Erwachsene im Schnitt lediglich drei Euro. Dahinter folgen Aachen mit 3,50 Euro und Duisburg mit 4 Euro. Zu dem günstigen Durchschnittspreis in Augsburg trägt auch das Freibad Lechhausen bei, das seit 1988 sogar kostenlos genutzt werden kann.

Eintrittspreise bis zu 12 Euro

Am anderen Ende der Skala stehen Mönchengladbach mit durchschnittlich acht Euro Eintritt sowie Hamburg und Wiesbaden. Besonders auffällig ist das Wiesbadener Opelbad: Dort werden für einen Freibadbesuch inzwischen 12 Euro fällig – mehr als doppelt so viel wie in den anderen Freibädern der Stadt.

So teuer ist das Open-Air-Baden in Chemnitz

Und wie schneidet Chemnitz im deutschlandweiten Vergleich ab? Mit einem durchschnittlichen Eintrittspreis von fünf Euro für Erwachsene liegt die Stadt im soliden Mittelfeld. Der Freibadbesuch ist damit sogar günstiger als im bundesweiten Durchschnitt von 5,58 Euro, aber deutlich teurer als in den günstigsten Städten Deutschlands.

Für Chemnitzer Badegäste bedeutet das: Die Abkühlung im Sommer bleibt vergleichsweise bezahlbar, von den Spitzenplätzen der günstigsten Freibad-Städte ist Chemnitz jedoch ein Stück entfernt.

Unterschiede auch bei Ermäßigungen

Nicht nur bei den regulären Eintrittspreisen gibt es große Unterschiede. Auch die Höhe der Ermäßigungen variiert erheblich. Besonders großzügig zeigt sich Bonn: Dort erhalten Besucher im Durchschnitt 50 Prozent Rabatt auf den regulären Eintrittspreis – bundesweit der höchste Wert.

Deutlich schlechter sieht es in Bremen aus. Hier beträgt die Differenz zwischen Normalpreis und ermäßigtem Ticket lediglich 12,5 Prozent. Über alle untersuchten Städte hinweg liegt der durchschnittliche Preisnachlass bei knapp 35 Prozent.

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