Friedenspreis für engagierte Chemnitzer verliehen

Auszeichnung Dieses Jahr gab es so viele Vorschläge wie noch nie

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Die Preisträger des diesjährigen Chemnitzer Friedenspreises. Foto: Toni Söll

Über 30 Vorschläge sind beim Bürgerverein für Chemnitz und der Integrationsbeauftragten der Stadt für den diesjährigen Chemnitzer Friedenspreis eingegangen - so viele wie nie zuvor.

Den ersten Preis und damit 500 Euro erhielten gestern die Akteure von ASA-FF, dem Netzwerk für globales Lernen (li.). Ihr Projekt "Unentdeckte Nachbarn" beleuchtet das Treiben des NSU und hat besonders viele Engagierte in einem Vorhaben vernetzt und außergewöhnliche ehrenamtliches Einsatzbereitschaft gezeigt, heißt es in der Begründung.

Der zweite Friedenspreis mit 300 Euro geht an Rola Saleh (re.), eine junge Frau aus dem Libanon, die als unentbehrliche Beraterin für Asylsuchende in der Stadt fungiert.

Über den dritten Preis und 200 Euro kann sich die Chemnitzer Tafel (im Bild Jürgen Tautz, 2.v.re.) freuen, die seit 20 Jahren Menschen in Not unterstützt.