Friedenstag: Rote Hände gegen Kindersoldaten

Zeichen Aktionsstand am Neumarkt unterstützt von Politikern

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Foto: Wieland Josch/Archiv

Auch heute gibt es immer noch 250.000 Kindersoldaten - offiziell. Die Dunkelziffer mag noch viel höher sein. Sie werden zum Töten abgerichtet, traumatisiert und verpassen die eigentlich schönsten Jahre ihres Lebens. Damit ist die Rekrutierung von Kindern als Soldaten heute eines der größten Verbrechen.

Mithilfe des Aktionsstandes "Red-Hand-Day" auf dem Neumarkt ab 14 Uhr soll am Chemnitzer Friedenstag dagegen ein starkes Zeichen gesetzt werden.

Diese Politiker unterstützen die Aktion

Dabei wirken Frank Heinrich (CDU), Volkmar Zschocke (Bündnis90/Die Grünen) und Hubert Gintschel (Die Linke) parteiübergreifend mit, um gemeinsam ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindersoldaten zu setzen.

Seit dem 12. Februar, an dem die Aktion zusammen mit der UNICEF-Hochschulgruppe startete, wurden so viele rote Handabdrücke wie möglich gesammelt - als Zeichen für die "Red-Hand-Aktion".

Auch am 05. März haben alle Bürgerinnen und Bürger noch die Möglichkeit, durch ihren Handabdruck ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen und bewaffneten Konflikten weltweit zu setzen. Der Stand auf dem Neumarkt hält rote Farbe bereit.

Diese "Roten Hände" sollen schließlich an Bundestagsvertreter in Berlin übergeben werden.

Mehr zum Chemnitzer Friedenstag finden Sie in der Übersicht. (cf2018)