Friedhof: Urnengräber sollen teurer werden

Finanzen Gebührenanstieg ab Januar geplant - Stadtrat muss noch zustimmen

Wer Angehörige zu Grabe tragen muss, auf den kommen 2013 möglicherweise höhere Kosten zu. Die Stadt plant, ab Januar die Preise für Urnenbestattungen im Gemeinschaftsgrab von aktuell 481 auf 496 Euro anzuheben. Steigen sollen darüber hinaus auch die Gebühren für mit Grabsteinen versehene Baumgräber - und zwar von derzeit 2.098 auf 2.276 Euro, eine Verteuerung von acht Prozent. "Grund dafür ist, dass inzwischen nicht mehr wir, sondern externe Steinmetzfirmen die Steine bestellen und legen. Daran sind wir gesetzlich gebunden", sagt Peter Schubert, der Leiter des städtischen Friedhofs-und Bestattungsbetriebes. Seit drei Jahren biete man diese Bestattungsform mit bis zu zwölf Urnengräbern an einem Baum an, die sich nicht nur eines regen Zuspruchs erfreue, sondern auch dazu beitrage, den Umfang öffentlicher und pflegeintensiver Grünflächen auf dem Gelände zu reduzieren. Keine Änderungen sind indes bei den Friedhofs- sowie den Bestattungsgrundgebühren geplant, die trotz steigender Betriebskosten weiterhin 105 beziehungsweise 25 Euro betragen sollen. Zur Aufrechterhaltung der Preise trage laut Schubert in erster Linie die wachsende Zahl an Urnenbeisetzungen auf dem städtischen Friedhof bei, die inzwischen bei deutlich mehr als 2300 pro Jahr liege. Vor Inkrafttreten der geplanten Neuregelungen muss der Stadtrat den Plänen am Mittwoch noch zustimmen.