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Fritz Theater feiert Jubiläum

Premiere Psychothriller zeigt Abgründe um rachsüchtige Frauen

Im Oktober feiert Chemnitz Jubiläum. In nunmehr fünf erfolgreichen Jahren eroberten sich Isabelle Weh und Hardy Hoosman gemeinsam mit zahlreichen theaterbegeisterten Mitstreitern mit dem Fritz Theater in der Kirchhoffstraße in Rabenstein nicht nur die Herzen des immer größer werdenden Stammpublikums, sondern inzwischen auch einen festen Platz in der nicht eben großen Theaterszene der Stadt der Moderne. 25 Premieren gingen im Laufe der Zeit über die Bretter, die die Welt bedeuten. Am Anfang stand nur der Traum von eigenem Haus und eigenem Spielplan. Ohne groß zu überlegen, gingen die Schauspieler und Regisseure Isabelle Weh und Hardy Hoosman auf das Angebot ein, das Haus in Rabenstein zu pachten. "Große Chancen räumte uns niemand ein", sagt Isabelle Weh, "zumal wir weder die Stadt noch ihre Bewohner kannten". Da das Fritz Theater keine Subventionen erhält, muss das Haus sich aus den Eintrittsgeldern finanzieren. Jedes Stück muss daher erfolgreich sein und feste Gagen für Schauspieler sind kaum möglich. Vielleicht gerade deshalb und natürlich aus tiefer Liebe zum Theaterspiel reicht das Repertoire von der Beziehungskomödie über den Krimi-Klassiker bis hin zu Sketchen aus dem Fundus des Vicco von Bülow alias Loriot, alles gepaart mit den inzwischen beliebten Fritz-Klassikern und aufregendem Theater für Kinder. Am kommenden Samstag, dem 26. September, steht nun abermals eine Premiere ins Haus. "Falsche Schlange" heißt der packende Psychothriller aus der Feder von Sir Alan Ayckbourn, dem Meister des bösen Humors, der mit diesem Stück die Trickkiste der erpressenden, rachsüchtigen, verlogenen und verletzten Frauen öffnet. Pflegerin Alice verlangt hunderttausend Pfund, droht andernfalls der Polizei zu verraten, dass Miriam ihren eigenen Vater umgebracht hat. Die hat aber kein Geld, weil ihr Vater seinen gesamten Besitz ihrer Schwester Annabel vererbt, die als Teenager von zuhause weglief.



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