Fünf Piloten international dabei

Talenteschmiede Nachwuchsförderung am Sachsenring

Das Ziel der Arbeit des ADAC Sachsen Leistungszentrum ist es, junge Talente in die Motorrad-Weltmeisterschaft zu bringen oder an die Weltspitze heranzuführen. Oftmals reichen Talent oder nur finanzielle Mittel nicht aus, um die Karriereleiter zu besteigen. Eine der professionellsten Formen der Nachwuchsarbeit hob der ADAC Sachsen Ende des letzten Jahrzehntes aus der Taufe, indem er das ADAC Sachsen Leistungszentrum am Sachsenring schuf. Unter der Leitung des Ex-Rennfahrers und Deutschen Meisters in der 125-ccm-Klasse, Dirk Reißmann, erhalten Mädchen und Jungen hier eine grundsolide Ausbildung in allen den Rennsport betreffenden Bereichen. Natürlich geht es in erster Linie um das richtige Renn-Fahren, doch sind Erfolg und Misserfolg von vielen Faktoren abhängig. Deshalb legt der ADAC im Leistungszentrum auch großen Wert auf die schulische und später berufliche Ausbildung, eine größtmögliche körperliche Fitness, eine dem Leistungssport gerecht werdende Ernährung sowie den korrekten Umgang mit den Medien und Sponsoren. Das hat sich bisher bewährt, denn Max Enderlein, Klaus Heidel, Willi Albert, Max Fritzsch und Kevin Orgis (siehe oben stehende Beiträge) haben sich in enger Zusammenarbeit mit dem Eurogymnasium Waldenburg zu talentierten Motorsport-Leistungsträgern entwickelt. Wie sich das ADAC Sachsen Leistungszentrum 2013 aufstellt, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz klar. Fakt ist, dass neue förderungswürdige Talente gesucht werden - gern auch aus anderen Sportarten.