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Fußballer trauern um Schiedsrichter Torsten Junghof

Fussball Überraschender Tod des Chemnitzer Schiedsrichters

Die sächsischen Fußballer sind geschockt. Der Chemnitzer Schiedsrichter Torsten Junghof ist am 26. Januar im Alter von nur 56 Jahren völlig überraschend verstorben. Seine Laufbahn als Unparteiischer begann 1979, als er im Alter von 14 Jahren eine Schiedsrichterausbildung begann. Vor 1990 durfte Junghof Spiele bis in die DDR-Liga pfeifen, nach der Wende sollte er noch einmal richtig durchstarten. Fast zehn Jahre leitete der Chemnitzer Punktspiele in der Ober - und Regionalliga. Als Assistent stand er immerhin 75 mal in der 1. und 2. Bundesliga auf dem Platz.

Bei Champions-League-Spiel an der Seitenlinie

Den Höhepunkt seiner Karriere erlebte der engagierte Schiedsrichter 1997 , als der beim Champions-League-Spiel zwischen den Glasgow Rangers und IFK Göteborg an der Linie stand. Damals agierte der Magdeburger Bernd Heynemann als Referee. Bei den Spielern war Junghof auf dem Platz für seine Gradlinigkeit, aber auch für seine Kommunikativität bekannt. Nach erreichen der Altersgrenze blieb Junghof dem Schiedsrichterwesen als Funktionär treu. Er engagierte sich unter anderem als Chef des Schiedsrichterausschusses des Kreisverbandes Chemnitz sowie als Beobachter bei Spielen der Frauen-Bundesliga und Männer-Regionalliga