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Gebühren steigen

Stadtrat Musikschulsatzung vor Änderung

Deutliche Steigerungen bei den Kosten für den Unterricht sieht die neue Satzung für die städtische Musikschule vor, über die der Stadtrat bei der letzten Sitzung seiner aktuellen Legislaturperiode am Mittwoch entscheiden muss. So sollen beispielsweise die Gebühren für den Piepmatzkurs, der für Kinder ab 18 Monaten bis vier Jahren angeboten wird, von jährlich 192 Euro auf 204 Euro angehoben werden. Für Instrumental- und Vokalunterricht sind bei Einzelunterricht künftig 720 statt 582 Euro pro Jahr fällig. Hier wird aber eine Ermäßigung für talentierte Nachwuchsschüler eingeführt, die man nach erfolgreich bestandener Eignungsprüfung erhalten kann. Dann sind 612 Euro für den Einzelunterricht fällig - etwa fünf Prozent mehr als bisher. In ähnlichem Rahmen, zwischen vier und sechs Prozent, bewegen sich alle Gebührenerhöhungen. Darüber hinaus wird auch an der Geschwisterermäßigung geschraubt, die gilt, wenn mehrere Kinder einer Familie die Musikschule besuchen: Ermäßigungen gibt es künftig nicht mehr für alle Kinder, sondern nur für das zweite und alle folgenden Geschwister. Die Regelung soll am 1. August in Kraft treten. Ab dann soll auch die neue Honorarordnung für freiberufliche Musikschullehrer gelten. Diese erhalten für ihre Tätigkeit ab 19,50 Euro pro 45 Minuten Unterricht, für Konzert- oder Wettbewerbsvorbereitungen gibt es Zuschläge.