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Gegenseitiges Verstehen fördern

Aktion Schülerprojektwoche zu Asyl und Integration

Auch der Chemnitzer Bundestagsabgeordnete Frank Heinrich kämpft für ein tolerantes Miteinander und lud Schulklassen diese Woche zu Workshops, Diskussionen und Vorträgen rund um die Themen "Was ist Asyl?" und "Wie geht Integration?" ein. Ein Workshop trug den Titel "Junge Menschen mit Migrationshintergrund in Chemnitz" und sollte den Schülern der Fortis-Akademie und der Ausbildungsstätte Chemnitz des VBFA e. V. im Gespräch mit jungen Migranten deren Leben, Geschichte und Träume näherbringen. "Ich will die Schüler sensibilisieren, dass sie sich damit auseinandersetzen, was es heißt, ein Flüchtling zu sein", sagt Heinrich. Im Rahmen des Workshops schilderte Ausländerbeauftragte Etelka Kobuß ihre Erfahrungen mit Flüchtlingen in Chemnitz und den insgesamt fünf Prozent Ausländern in der Stadt. Außerdem bereitete die AG In- und Ausländer kurze Spiele und Übungen vor, welche anschaulich Alltagsprobleme aus Sicht der Flüchtlinge bzw. Asylbewerber verdeutlichten. Die Projektwoche bot außerdem ein Treffen im Türkisch-Islamischen Kulturverein, wo Vereinsmitglieder über ihre Religion und Traditionen sprachen. Die Migrationsverantwortliche der Sächsischen Bildungsagentur referierte über die Bedeutung der Beschulung von Flüchtlingen und deren bessere Integration. Zum Abschluss am Donnerstag gab es eine Begegnung mit einer syrischen Familie, welche sehr lebensnah ihre Flucht und jetziges Leben in Chemnitz schilderte.



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