Geheimnis um gewinnbringende Karten

Premiere Tschaikowskis "Pique Dame"

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Ins zaristische Russland führt Tschaikowskis Oper "Pique Dame" ab Samstag,Foto: Dieter Wuschanski / Theater

Alexander Puschkins Novelle "Pique Dame" lädt den Leser ein zum Eintauchen in die Gesellschaft des zaristischen Russland. Die Pique Dame, eine alte Gräfin, soll einst nicht nur halb Paris den Kopf verdreht, sondern auch das Geheimnis entdeckt haben, mit welchen drei Karten man das Kartenspiel "Pharo" garantiert gewinnt - daher ihr geheimnisvoller Name. Der Offizier Hermann will nun in Sankt Petersburg rund um das Jahr 1790 diese Frage auch enträtseln. Er nähert sich der Gräfin - und verliebt sich auf dem Wege auch gleich noch in deren Enkelin. Pjotr Tschaikowsky ersann Musik zu dieser Geschichte des Nationaldichters - seine Oper "Pique Dame" kommt jetzt in Chemnitz zur Aufführung. Am Samstag, 19 Uhr wird Premiere gefeiert.

Helen Malkowsky, der das Opernhaus schon Inszenierungen von "Lucia di Lammermoor", "Don Carlos" oder "Die tote Stadt" verdankt, hat nun auch für dieses Stück die Regie übernommen. Sie arbeitet dabei unter anderem mit Viktor Antipenko zusammen, gebürtiger Sankt Petersburger, der nach Auftritten am heimischen Mariinski-Theater inzwischen auch außerhalb Russlands Erfolge feiert. Er wird der Aufführung in russischer Sprache (mit Übertiteln) auf jeden Fall die richtigen sprachlichen Nuancen mitgeben. Darüber hinaus sind bewährte Kräfte wie Tiina Penttinen (Gräfin), Maraike Schröter (Lisa), Matthias Winter (Graf Tomskij), André Riemer (Tschekalinskij) oder Guibee Yang (Mascha und Chloe) auf der Bühne vertreten. Die musikalische Leitung übernimmt Michael Güttler. Bei Redaktionsschluss gab es für die Premiere noch Restkarten.