Gehen uns die Rohstoffe aus?

Dialog Experten sprechen in der IHK über erhöhten Bedarf

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Foto: Rico Hinkel

Die Batteriehersteller lechzen nach Lithium. Die Baustoffindustrie braucht dringend Gips, Kalk, Kies, Naturstein, Sand und Ton. Neue Technologien erfordern andere Rohstoffe als bisher. Die Deutsche Rohstoffagentur (DERA) prognostiziert eine Verdopplung des Bedarfs an Rohstoffen wie Lithium, Rhenium, Terbium und Dysprosium bis 2035.

Aber was heißt das für die sächsischen Unternehmen? Was nützt die beste Auftragslage, wenn Rohstoffe knapp werden oder nur gegen Widerstände gefördert werden können? Welche Rohstoffe kann der Freistaat selbst liefern? Und was kann Recycling leisten? Diesen und anderen Fragen geht der erste Sächsische Rohstoff-Dialog nach - am Mittwoch von 10.30 bis 17 Uhr in der IHK Chemnitz.

Eingeladen sind zahlreiche Experten aus der Rohstoffwirtschaft und -wissenschaft, aber vor allem sächsische Unternehmen, die Rohstoffe dringend benötigen. So widmet sich einer der Veranstaltungsblöcke den zu erwartenden Rohstoffbedarfen, ein weiterer den sächsischen Rohstoffpotenzialen, auch über so wichtige Themen wie Recycling und Materialeffizienz soll diskutiert werden.