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"Gelungenes Experiment für die Kulturhauptstadt-Bewerbung"

Veranstaltung Hutfestival Straßenkünstler zogen an 43 Spielorte rund 8500 Besucher an

Das Hutfestival 2020 ist Geschichte - und begeisterte rund 8500 Gäste an drei Tagen. Von Annaberg bis Zwickau, von Grundschule bis Seniorenresidenz, von Gartensparte bis Fußballverein: Die bunte Auswahl der Spielorte wurde im Vorfeld von Bürgern vorgeschlagen und lockte Jung und Alt an. Insgesamt waren sieben Hutmobile unterwegs und präsentierten sowohl in Chemnitz als auch in Orten der Kulturregion Musik, Show und Artistik.

"Unser Hutfestival on Tour war ein gelungenes Experiment für die Kulturhauptstadt-Bewerbung. Unter Corona-Bedingungen war es eine wunderbare Möglichkeit zu zeigen, dass Kultur trotzdem stattfinden kann", zieht Ralf Schulze, Veranstalter und Geschäftsführer der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH, Resümee.

Höhepunkt war am Samstagabend die Show "Chapeau³: Chemnitz - Sachsen - Europa" in der Stadthalle Chemnitz. Vor der nachgebauten Kulisse des Chemnitzer Marktplatzes konnten die rund 500 Gäste europäische Straßenkunst auf Augenhöhe erleben: Artistik aus Brüssel, Seiltanz aus Schweden oder ein unglaubliches Puppenspiel aus Dänemark. "Men in Blech" sorgten für den musikalischen Schwung. Mit dem Kaosclown Conrad Edwin Wawra plauderten Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, die als Ehrengäste die Show besuchten, auf der Bühne bei einem Stück Kuchen über Chemnitz, Kunst und Kultur und natürlich den großen Wunsch, im Jahr 2025 Kulturhauptstadt Europas zu werden.



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