Gemeinsam für fairen Handel in Chemnitz

Bewerbung Stadt reicht Mappe für Fairtrade-Town ein

Eine dicke Mappe war es, die die Steuerungsgruppe bestehend aus Vertretern der Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft über die letzten Monate zusammengesammelt hat. Darin enthalten: die Kriterien, die nachweisen sollen, dass Chemnitz das Zeug zu einer Fairtrade-Stadt hat. Die Mappe wurde an den Verein TransFair geschickt, der die Auszeichnung zur Fairtrade-Town bundesweit vergibt. "Der Bewerbungsprozess zeigte, dass neben der Stadtverwaltung auch Vereine, Schulen, Kirchgemeinden, Gastronomiebetriebe und zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte sich für einen fairen Handel engagieren", sagt Grünen-Stadträtin Christin Furtenbacher.

Auf fairen Handel aufmerksam machen

Neben der Bewerbungsmappe hat die Steuerungsgruppe im letzten Jahr ein Fairtrade-Fest und die Kaffee-Wette organisiert, um ein nach außen sichtbares Zeichen für den fairen Handel zu setzen und dessen Engagement für gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen zu kommunizieren.

Nach dem Impuls des Stadtrates zur Bewerbung um den Titel sowie der Arbeit der Steuerungsgruppe sollen laut Furtenbacher weitere Maßnahmen folgen, um weiterhin für bewussten Konsum und die Zusammenhänge des weltweiten Handels zu sensibilisieren. Nach der verlorenen Kaffeewette wird nun übrigens der Wetteinsatz organisiert: ein öffentliches faires Frühstück am12. Mai ab 10 Uhr im Garten des Umweltzentrums auf der Henriettenstraße 5.