Gemischt arbeitet es sich entspannter

Treffen Zweites Netzwerktreffen von Stadtreinigerinnen aus ganz Deutschland

Chemnitz. 

Chemnitz. Müllwerkerinnen und Stadtreinigerinnen aus ganz Deutschland trafen sich vergangene Woche bei der Abfallwirtschaft Münster zum zweiten Netzwerktreffen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Berufskraftfahrerin Katja Landgraf aus der Abteilung Abfallentsorgung vertrat den Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Chemnitz (ASR) bei diesem Treffen. Die Teilnehmerinnen kommunaler Abfallwirtschaftsbetriebe nutzten die Gelegenheit, sich über ihren Beruf als "Frau in Orange" auszutauschen. Das erste Treffen hatte im vergangenen Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Franziska Giffey anlässlich des Weltfrauentags in Berlin stattgefunden.

Nicht nur Männer, sondern auch Frauen in Orange

Die Veranstaltung soll die nächsten Jahre fortgeführt werden. VKU-Vizepräsident Patrick Hasenkamp dazu: "Kommunale Unternehmen setzen auf gemischte Teams. Bei uns in Münster und auch in vielen anderen Kommunen arbeiten nicht nur Männer, sondern auch Frauen 'in Orange'. Wir haben damit ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Gemischte Teams bringen viele Vorteile mit sich: Oft ist der Umgang miteinander aufmerksamer und die Stimmung ausgeglichener. Das ist in der Abfallwirtschaft genauso der Fall wie im Büro oder in einer Arztpraxis."

Der Job sei körperlich fordernd. Heutzutage gebe es jedoch viele technische Unterstützungen, die den Menschen in der Straßenreinigung und der Abfallsammlung die Arbeit erleichtern. Hasenkamp: "Davon profitieren Frauen genauso wie Männer. Wir wollen mehr Menschen für die Jobs in der Abfallwirtschaft begeistern. Diejenigen, die sich dafür entschieden haben, sind sehr zufrieden: Die kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Deutschland bietet sichere und krisenfeste Arbeitsplätze, ein Höchstmaß an Standortsicherheit sowie attraktive und verlässliche Bezahlung nach Tarifvertrag."