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Geschichte mal anders: Chemnitzer Biennale

Premiere Erste Chemnitzer Kunstbiennale startet am Samstag im smac

In Chemnitz klopft ab Samstag erstmals eine Kunstbiennale an die Tür. Sie nennt sich "Pochen" und soll von nun an aller zwei Jahre Geschichte und Geschichten rund um die Region erzählen - mittels Malerei, Klang, Worten, Installationen und Licht, audiovisuell, performativ und auch szenisch. Dabei stellt die Biennale jeweils ein Thema in den Mittelpunkt, das eng mit der Stadt, ihren Menschen, ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, vor allem aber mit ihrer Identität verbunden ist.

"Pochen" gemeinsam mit Festival eröffnet

Die erste Auflage von "Pochen," die vom 3. bis 18. November an verschiedenen Orten in Chemnitz stattfindet, widmet sich mit den "Tagen des Aufbruchs" der Wismut und ihrer Bedeutung für die Region, dem Bergbau im Allgemeinen und all den kleinen und großen Geschichten drumherum. "Mit "Pochen" versuchen wir die Geschichten der Region mit künstlerischen Mitteln einem neuen und jungen Publikum aufzuschließen", sagt Ulf Kallscheidt, Kurator der ersten Ausgabe von "Pochen". Zu den Veranstaltungsorten der Biennale gehören das smac, die Hartmannfabrik, die Neue Sächsische Galerie, die Galerie Borssenanger, die Bahnhofsfassade, die Fassade der Galeria Kaufhof, das Fritz Theater, das Weltecho, die Wismut AG, der Club Transit, das Lesecafè Odradek und das Karl-Schmidt-Rottluff Gymnasium.

Eröffnet wird "Pochen" am Samstag gemeinsam mit dem Festival "Aufstand der Geschichten" um 19.30 Uhr im smac. Nach der Eröffnungsrede und einem Grußwort der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Franziska Giffey soll es eine audio-visuelle Performance mit der Chemnitzer Musikerlegende Olaf Bender geben. Der Musiker und Grafiker gründete 1996 das Label Rastermusic (Raster). Unter dem Namen Byetone produziert Bender heute elektronische Musik, digital am Computer: minimalistisch, technoid, pulsierend, energisch, mit der düsteren Attitüde des Postpunk.

Teil der Kunstbiennale ist außerdem eine aufwändige Klanginstallation des Schweizer Künstlers Zimoun, die ebenfalls am Samstagabend im Museumsfoyer eröffnet wird. Das komplette Programm der ersten Chemnitzer Kunstbiennale ist unter www.pochen.eu zu lesen.



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