Geschichten - die in der Stadt verborgen schlummern

Schreibwettbewerb 875 Jahre Chemnitzer Historie mal anders

Foto: bl/Beate Kuretzky

"Geschichten, die in der Stadt verborgen schlummern" - so preist die Technische Universität den Schreibwettbewerb zur 875-Jahrfeier an, bei dem jeder teilnehmen darf. Entstanden ist die Idee durch zwei Professorinnen der TU gemeinsam mit Vertretern der Stadt. Schnell war das Projekt "Chemnitzer Stadtgeschichte_n" geboren.

"Es umfasst Lesungen und Gespräche, einen Schreibwettbewerb, Performances und literarische Höhepunkte", sagt Prof. Ulrike Brummert, docteur d`Etat, Inhaberin der Professur Romanische Kulturwissenschaft. "In vielfältigen Veranstaltungen können Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen in diesem bunten Rahmen lesen, hören, mitgestalten und rezipieren", ergänzt Inhaberin der Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Kreative Stadtgeschichten gesucht

Zu einem großen Teil sind die Bewohner der Stadt nun gefordert, denn sie sollen Geschichten schreiben, welche in den letzten 875 Jahren in Chemnitz passiert sind oder sein könnten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. "Ob fiktiv oder erlebt, es können Begebenheiten aus verschiedenen Jahrhunderten erzählt werden - über jene Zeit, als Barbarossa dem Marktort das Stadtrecht verlieh, als preußische Truppen im Siebenjährigen Krieg Chemnitz besetzten oder Trabis über die Straßen knatterten [...]", so die TU.

Ob Nachbarschaftsgeschichten oder Straßenbahnerlebnisse, Gedichte oder Comics - vieles ist möglich. Einsendeschluss ist der 15. März. Maximal zehn A4-Seiten und 10.000 Wörter sollten nicht überschritten werden. Die besten Geschichten werden mit Geld- und Sachpreisen zur Lesenacht im Tietz ausgezeichnet. Weitere Infos findet man auf www.chemnitzer-stadtgeschichten.de