Gespräch zu Heyms Heimatverständnis

Literatur Podiumsdiskussion und Lesung im Rahmen von 25 Jahre Philosophische Fakultät an der TU Chemnitz

Am Mittwoch sind Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu Heimat, Exil und Migration im Werk und Leben von Stefan Heym in das Alte Heizhaus, Straße der Nationen 62, eingeladen. Der Diskussion im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Philosophischen Fakultät geht eine Lesung des syrischen Chemnitzers Thaer Ayoub voraus. Beginn ist 16 Uhr, die anschließende Podiumsdiskussion beginnt 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Thaer Ayoub wird aus seinem Gedichtband "Katharina und Aleppo" lesen. Anschließend sitzt er neben Michael Müller von der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft, Literaturwissenschaftlerin Therese Hörnigk und Politikwissenschaftler Sebastian Liebold auf dem Podium.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage nach dem Stellenwert von Heimat und Exil für Stefan Heyms literarisches und politisches Schaffen und Wirken. Darüber hinaus sollen aber auch allgemeinere Aspekte von Heimat und Exil thematisiert werden, etwa die Bedeutung von Sprache und Sprachverlust unter den veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen im Aufnahmeland. Begleitend zur Diskussion werden Poster mit Zitaten aus Heyms Werken zu sehen sein, anhand derer sich die Zuhörer selbst ein Bild vom Heimatverständnis des Autors machen können.