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Gesundheitsstandort Wohnung

Projekt 50 Netzwerkpartner entwickeln altersgerechtenWohnraum der Zukunft

Durch gezielte Zusammenarbeit in regionalen Netzwerken die Lebensqualität der Menschen vor Ort bis ins hohe Alter sichern - das ist die Zielstellung des Wettbewerbs "Gesundheits- und Dienstleistungsregionen von morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Aus 78 eingereichten Projektskizzen hat eine Expertenjury die fünf besten regionalen Projekte ausgewählt, darunter auch das Modell-Projekt "Chemnitz+", das mit bis zu vier Millionen Euro gefördert wird. Unter der Federführung des Verbandes Sächsischer Wohnungsgenossenschaften (VSWG) eingereicht, zählt das Projekt knapp 50 Netzwerkpartner - neben sächsischen Wohnungsunternehmen auch Krankenkassen, die Stadt Chemnitz sowie die Kammern, die TU Chemnitz und das Klinikum. "Die Wohnung bildet in diesem vierjährigen Modellprojekt die Schnittstelle zwischen allen Akteuren und wird zum Mittelpunkt der Vernetzung der regionalen Gesundheits- und Dienstleistungen", erklärt VSWG-Projektleiterin Alexandra Brylok. Eine barrierefreie und technikoptimierte Ausgestaltung sowie soziale und wohnbegleitende Dienstleistungen stehen dabei im Fokus. In Teilprojekten arbeiten jeweils mehrere Partner zum Beispiel an der Wohnraumanpassung, der bedarfsgerechten Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen und der Entwicklung von Dienstleistungen in Serviceketten zusammen."

Angeknüpft wird unter anderem an ein Modellprojekt in Döbeln. Dort wurden Wohnungen bereits mit Sensoren für Licht und Wasser sowie mit temperaturgeregelten Fensterschließsystemen und einem Hauptstromausschalter neben der Eingangstür ausgestattet. Sobald sich eine gestürzte Person nicht mehr bewegt, schlagen zudem Sensoren nach einem vorher festgelegten Zeitfenster Alarm.