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Gewinnen wollen alle drei

Sachsenring "Trio Infernale" bei MotoGP in der Höflichkeitsrunde

Das Maß aller Dinge sind für Valentino Rossi sein Stallgefährte Jorge Lorenzo und natürlich der Honda-Spezi Marc Marquez. Das Trio saß gestern vereint zusammen und neben nachdenklichen Worten blühte der Flachs. Überzeugt ist Rossi von einem vorderen Platz im morgigen Rennen, obwohl er meinte: "Der Sachsenring ist okay, aber leider keine Yamaha-Strecke. Das war schon immer so", denn Lorenzo, der 28-Jährige aus Palma de Mallorca konnte am Sachsenring noch nie gewinnen. Rossi hat sich auch oft schwer getan. Die Honda war oft vorn.

Das soll morgen anders werden, denn jener hofft darauf, dass sich die beiden wie in Assen vor zwei Wochen in die Haare kriegen und ein Duell zwischen sich austragen. Wahrscheinlich ist das so, denn in sieben von acht Rennen war eine Yamaha ganz oben. Rossi und Lorenzo sind in diesem Jahr das Maß aller Dinge sowie freundlich und nett zueinander. Die "Kriegszeiten" der beiden scheinen vergessen.

Marc Marquez reiht sich in die Höflichkeitsrunde mit ein und zeigte sich als der freundliche und zurückhaltende Spanier, als er gestern am Sachsenring nach seinen ersten Trainingsrunden auf dem Sachsenring gefragt wurde, wie er zu Valentino Rossi stehe. "Darauf kann ich nur sagen - prächtig. Von Valentino kann man nur lernen" und hatte die Lacher auf seiner Seite, als er sagte, dass er mit Valentino-Bettwäsche aufgewachsen wäre und das Schlafzimmer der "Valentino-Tempel" gewesen sei. "Das war zu dieser Zeit, als der schon Weltmeister war."

Als Marquez nach dem Sieger des Rennens gefragt wurde, sah man beim 22-Jährigen ein nachdenkliches Gesicht. "Wir alle drei", sagte der Mann aus Cervera und verwies auf die gefahrenen Zeiten, denn er, der amtierende Weltmeister, fuhr zweimal Bestzeit - allerdings knapp dahinter Rossi (0,336 sek) und Lorenzo (0,633). Aber einen hatten sie noch nicht auf ihrer Liste: Dani Pedrosa aus Spanien - der vierfache Sachsenring-Sieger (0,444).



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