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Glauben im Uni-Alltag leben

Gemeinschaft Netzwerke laden zu Austausch ein

Im Studium kommt man manchmal in Phasen des Betens und Bangens. Habe ich die wichtige Prüfung bestanden? Wie finde ich Anschluss auf dem Campus? Und wie geht es nach dem Studium weiter? Das sind Fragen, die sich fast alle Studenten im Unialltag einmal stellen. Wer sich darüber in Gesellschaft Gedanken machen will und außerdem religiösen Anschluss sucht, der hat an der TU Chemnitz zwei überkonfessionelle Netzwerke zur Verfügung: Campus für Christus und die Studentenmission Deutschland.

Die studentischen Mitglieder der Netzwerke haben ganz unterschiedlichen konfessionellen Hintergrund, manche kommen aus freien christlichen Gemeinden, andere aus Landeskirchen. "Oftmals sind sie mit dem Glauben groß geworden, aber wissen nicht, wie sie ihn artikulieren sollen", erzählt Claudia Günther. Die 27-jährige Psychologiestudentin ist seit sieben Jahren bei Campus Christus Chemnitz. Ihre Ansicht teilt auch Gerald Meier, 26-jähriger Informatikstudent und vom Leiterteam der SMD (Studentenmission in Deutschland) in Chemnitz. "In unserer Gesellschaft, vor allem in Ostdeutschland, ist es doch mittlerweile irgendwie selbstverständlich, an nichts zu glauben", sagt er. Er versuche seinen Mitgliedern das Gefühl zu geben, den Glauben als etwas normales wahrzunehmen und ihn als Stütze im eigenen Leben zu betrachten.

Zu den gemeinsamen Veranstaltungen von Campus Christus und der Studentenmission Deutschland zählen ökumenische Semesteranfangsgottesdienste wie der am Montag oder die Organisation von Hörsaalvorträgen an der TU Chemnitz. Die nächste Veranstaltung, die für alle Interessierten offen ist, findet am 8. Mai um 19 Uhr als Hörsaalvortrag mit dem "Machine Gun Preacher" Sam Childers, dessen Geschichte in einem Hollywoodfilm mit Gerard Butler verfilmt wurde, statt.