Der Chemnitzer FC ist mit einem souveränen Auftaktsieg in die Regionalliga-Saison gestartet. Gegen die spielstarke zweite Mannschaft von Hertha BSC siegte die Duda-Elf mit 4:0. Vor 875 Zuschauern im „Stadion auf dem Wurfplatz“ waren Berlinski in der ersten sowie Alberico, Fesser und Marx in der zweiten Halbzeit verantwortlich. Damit katapultiert sich der CFC direkt auf den zweiten Platz. Das erste Heimspiel bestreiten die Himmelblauen gegen den BFC Preussen.
Motiviert und mit einem Protest ins erste Saisonspiel
CFC-Trainer Benjamin Duda betonte vor dem Auftaktspiel: „Meine Mannschaft ist heiß auf den Saisonstart!“ In der Startformation fanden sich sechs Neuzugänge wieder. Mit Andreas Geipl trug einer davon die Kapitänsbinde. Neben dem Langzeitverletzten Martial Ekui fehlt weiterhin Leonhard von Schroetter aufgrund eines Schlages auf den Oberschenkel. Ansonsten konnte der 38-jährige himmelblaue Fußballlehrer auf alle Spieler gegen den Regionalliga-Dino zurückgreifen. Seit der Einführung der Regionalliga-Nordost 2012/13 spielen die Berliner ununterbrochen in dieser – und ärgern seitdem regelmäßig die Favoriten.
Starker Start & frühes Aus
Die 400 himmelblauen Schlachtenbummler präsentierten zu Spielbeginn am Zaun das Spruchband: „Vereine & Fans wehren sich!“. Auf dem Feld ruhte derweil 60 Sekunden der Ball. Nach vier Minuten fuhr die Duda-Elf über Maurizio Grimaldi ihren ersten Angriff. Der 23-jährige Flügelflitzer zog allerdings aus 16 Metern knapp am langen Pfosten vorbei. Ron Berlinski, Tobias Stockinger, Dennis Slamar und Domenico Alberico hatten bis zur 15. Minute weitere Abschlüsse. Die Berliner, die bis dato überhaupt noch nicht in Erscheinung getreten waren, mussten Mitte der ersten Halbzeit die verletzungsbedingte Auswechslung ihres Kapitän Anis Ben-Hatira hinnehmen.
CFC-Angreifer Berlinski – erst Premierentreffer, dann Verletzung
Scheiterte Grimaldi in der 27. Minute noch an Hertha-Schlussmann Konstantin Heide, machte es Berlinski im nächsten Versuch besser. Der 31-jährige Stürmer erzielte das erste Saisontor für den Chemnitzer FC, musste allerdings nach einem Foulspiel wenige Augenblick danach aus Verletzungsgründen ausgewechselt werden. Für den Premierentorschützen kam Jonas Marx in die Partie. Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Niclas Rose aus Neukloster gab es auf beiden Seiten keinerlei Möglichkeiten mehr.
Alberico eröffnet mit Traumtor Torreigen nach der Pause
Die zweite Halbzeit begann mit einem sächsischen Paukenschlag. In der 51. Minute schlenzte Alberico den Ball sehenswert zum 2:0 in den Winkel. Damit wurde die kleine Hertha-Drangphase sofort im Keim erstickt. Nach einer Stunde ließ es Jan Löhmannsröben nach einem Alberico-Eckball kurzzeitig krachen. Der 35-jährige Innenverteidiger traf – am langen Pfosten lauernd – bei seinem Abschluss den Außenpfosten.
Der Berliner schwächten sich daraufhin mit der gelb-roten Karte von Enoch Adetokunbo-Adelenu selbst. Der eingewechselte Maximilian Fesser machte mit seinem Treffer in der 70. Minute zum 3:0 den Sack zu. Die Himmelblauen hatten aber noch lange nicht genug. Fesser legte sechs Minuten später für Marx auf, der den Ball energisch über die Linie zu drücken wusste. Am Ende verpasste die Duda-Elf weitere Treffer. Dessen ungeachtet war es ein eindrucksvoller Auftakt.
Berlin – Klappe, die Zweite!
Nach Berlin ist für den Chemnitzer FC vor Berlin. Denn am zweiten Spieltag gastiert im „eins-Stadion – An der Gellertstraße“ der BFC Preussen. Das Team aus Berlin-Lankwitz geht in seine zweite Spielzeit in der Regionalliga-Nordost. In der vergangenen konnten die Himmelblauen kein Duell gegen den damaligen Aufsteiger für sich entscheiden. In Chemnitz hieß es – durch einen von Dejan Bozic verwandelten Last-Minute-Elfmeter – 1:1, im Rückspiel hat Jonas Marx nur für den 1:2-Anschlusstreffer gegen die Hauptstädter gesorgt. Anstoß am Freitag, dem 31. Juli, ist um 19 Uhr.
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