Große Abenteuer eines kleinen Mädchens

Theater "Die Gänsemagd" kommt nach Chemnitz

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"Die Gänsemagd" - ein Märchen nach den Brüdern Grimm von Andrea Czesienski. Foto: Theater/Wuschanski

Sie ist dem Chemnitzer Publikum bereits durch die Inszenierung der "Goldenen Gans" bekannt. Nun kommt ein neues Stück von ihr auf die Figurentheater-Bühne: Ab 26. Mai zeigen die Theater Chemnitz "Die Gänsemagd" von Ines Heinrich Frank. Die Regisseurin gehört zu den wohl besten Puppenspielerinnen des Landes. Engagiert am berühmten Hallenser Puppentheater hat sie auf vielen großen Festivals gespielt und eine Reihe von Preisen gewonnen.

In der Gänsemagd, einem Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Gebrüdern Grimm, geht es um ein Mädchen, das von ihrer Mutter, der Königin, fortgeschickt wird zur Hochzeit mit einem Königssohn. Sie gibt ihr eine Magd mit, ein sprechendes Pferd namens Fallada und als Reisetalisman ein Tuch mit drei Tropfen ihres Blutes.

Doch das Mädchen verliert das magische Taschentuch, die Magd wird immer unverschämter und zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Prinzessin, wenn sie keine königlichen Gewänder trägt?

"Die Prinzessin des Märchens muss zunächst einen schmerzvollen Weg gehen, um die entsprechenden Erfahrungen zu machen, schließlich aber lernt sie, für sich einzustehen", kündigen die Theater Chemnitz das Stück an, das gut in die moderne Zeit passt. Sei es mit dem Eintritt in den Kindergarten, die Schule oder ein neues Zuhause - die Erfahrungen, sich in einer neuen Umgebung zurecht finden zu müssen, haben schon die Kleinsten.