Großrazzia in Chemnitzer Innenstadt

Kontrolle 100 Polizisten gingen gegen Kriminalität vor

Foto: Harry Härtel

Am 11. Januar führte die Chemnitzer Polizei am späten Nachmittag eine Komplexkontrolle im Bereich der Zentralhaltestelle durch. Genau wie im vergangenem Jahr sollten dabei Straftaten festgestellt und der Kriminalität in der Chemnitzer Innenstadt entgegengewirkt werden. Insgesamt waren knapp 100 Einsatzkräfte eingebunden.

Die Beamten konzentrierten sich vor allem auf die Zentrale Umsteigestelle, den Johannisplatz, den Stadthallenpark, sowie auf den Stadtteil Sonnenberg. Insgesamt gab es zehn Verstöße gegen das Gesetz.

Marihuana-Döner sichergestellt

Im Park der Opfer des Faschismus war ein 17-Jähriger im Besitz mehrerer Tüten Cannabis. Der junge Mann hatte zudem ein Butterfly-Messer bei sich. Dort fielen den Beamten auch zwei weitere Männer auf, die mit Drogen hantierten. Einer von beiden führte ein Fahrrad mit sich, das zur Fahndung ausstand. Die Drogen und das Fahrrad wurden sichergestellt.

Im Bereich des Südbahnhofs kontrollierte die Polizei einen scheinbaren Döner eines 17-Jährigen. Es stellte sich jedoch heraus, dass er 113 Gramm Marihuana in Alufolie eingepackt hat. Auch zwei andere Jugendliche wurden in diesem Gebiet mit Drogen erwischt.

Große Menschenansammlung wurde kontrolliert

Am frühen Abend legten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk auf eine anwachsende Gruppierung vor dem McDonalds an der Zentralhaltestelle. Schätzungsweise fanden sich dort etwa 100 Personen zusammen . Die Kontrolle dauerte rund drei Stunden. Ein 16-Jähriger stand unter so immensen Drogeneinfluss, dass ein Rettungswagen gerufen werden musste. Außerdem stellten die Polizisten gestohlene Gegenstände und Cannabis sicher.