Grünes Licht für Paternoster-Sanierung

Beschluss Chemnitzer Stadtrat gibt 220.000 Euro frei

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Im Bild ist der aktuell gesperrte Paternosteraufzug im Rathaus in Chemnitz zu sehen. Foto: Toni Söll

Die Mehrheit der Stadträte hat dem 220.000 Euro teuren Vorhaben zugestimmt: Im Januar soll der Paternoster im Rathaus saniert werden. Seit 2009 ist er stillgelegt. Um ihn wieder in Betrieb nehmen zu können, müsse die gesamte Steuerung erneuert werden, heißt es in der Beschlussvorlage aus dem Stadtrat.

Die vorhandenen Kabinen würden belassen, aber optisch aufgewertet. Die Wände und Decken in den Zutrittsbereichen sollen saniert und überarbeitet werden, Natursteinverkleidungen und Bodenbeläge aufgearbeitet und eventuelle Fehlstellen erneuert werden. Nach brandschutztechnischen Anforderungen würden die Vorräume des Paternosters im 3. und 4. Obergeschoss mit raumhohen Türen aus Glas und Metall zum Flur hin abgeschlossen.

Paternoster sind nicht behindertengerecht

In allen Etagen sollen Hinweisschilder angebracht werden, die Besucher darauf aufmerksam machen, dass nur eingewiesene Personen den Paternoster benutzen dürfen.

Bestimmten Personengruppen sei es jedoch untersagt, ihn zu betreten. Hierzu gehören unter anderem Personen mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer. Sie werden durch die Hinweisschilder auf den bereits vorhandenen Personenaufzug hingewiesen. Das Bauende ist für Juli 2018 geplant.