Gut vorbereitet zur Breakdance-WM

Erfolg Saxonz qualifizierten sich als Deutschlandbeste

Nachdem die Breakdance-Formation "The Saxonz" zum wiederholten Mal den Deutschland-Titel errang, gilt es nun, sich optimal auf die anstehende Weltmeisterschaft vorzubereiten. Vor einigen Wochen trafen sich die besten Breakdancer, um in Hannover bei dem "Battle of the year Germany 2015" ihren Meister zu küren. Nach 2014 waren die Sachsen wieder die Besten. Die elf "Saxonz" kommen mehrheitlich aus Chemnitz, haben aber auch Tänzer aus Leipzig und Dresden dabei. Aus mehreren Gruppen schlossen sich 2013 die Engagiertesten und Aktivsten zusammen, um als schlagkräftige Gruppe national und international erfolgreich zu sein. Und das ist dem sächsischen Joint Venture auch gelungen. Allein im letzten Jahr wurden 14 Siege bei Wettkämpfen von den USA über Frankreich nach Chemnitz eingefahren. Das diesjährige Event "Soul Expression" im Chemnitzer Kraftwerk wurde ebenfalls unter Teilnahme starker Konkurrenz aus dem In- und Ausland gewonnen und ist ein weiterer Teilschritt zur Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft am 24. Oktober in Braunschweig. Im letzten Jahr wurden die Saxonz Zehnter und konnten sechs Teams hinter sich lassen. In diesem Jahr werden die Top Fünf angepeilt, sagt Saxonz-Gründungsmitglied Robby Schlabs. "Die Show für die WM ist noch nicht 100-prozentig fertig. Es gibt noch kleine Dinge zu ändern", sagt der Chemnitzer. Die Vorbereitungen laufen seit einem halben Jahr und außer ein "paar Wehwehchen" sind alle elf Tänzer bis jetzt fit. Die Saxonz werben mit "kraftvollen Powermoves" und "Trick-Freeze-Kombinationen und einer großen Portion Humor" für ihren Breakdance-Stil. Dass man für all die Sprünge, Drehungen und Handstände sehr gut in Form sein muss, steht außer Frage. Der 28-jährige Robby Schlabs will mindestens bis 30 weitermachen. "Irgendwann kann man Elemente, die man anfangs schaffte, eben nicht mehr machen", sagt er zu den körperlichen Grenzen des anspruchsvollen Sports befragt.