Gute Vorsätze richtig umsetzen

Motivation Für 2018 Ziele stecken und mit einfacher Regel realisieren

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Foto: Fizkes/Getty Images/iStockphoto

Alle Jahre wieder kommen nicht nur das Christkind und die Silvester-Böller, sondern nach dem großen Fest und der Sause auch die guten Vorsätze. Mehr Sport etwa oder weniger Stress, Schluss mit der Raucherei, mehr Zeit für die Familie und Freunde, weniger Geld ausgeben. Oft nimmt man sich jedes Jahr dasselbe vor. Ein paar Tage hält der gute Vorsatz - und dann ist man wieder im alten Trott. Aber wie schafft man es, länger als nur ein paar Tage durchzuhalten?

Immer klein anfangen

Psychologen sind sich einig: Die Ziele, die sich ein jeder steckt, sollten realistisch sein. Bei allem anderen ist Frust vorprogrammiert. Unrealistisch ist es zum Beispiel, sich vorzunehmen, von nun an keine Süßigkeiten mehr zu essen oder bis zum Sommer 20 Kilogramm abnehmen zu wollen. Hochgesteckte Ziele fordern uns zwar, dürfen uns aber nicht überfordern. Dann ist es mit der Motivation schnell vorbei.

Die Chemnitzer Psychologin Stephanie Stüber empfiehlt für das Erreichen der Ziele zum Beispiel die SMART-Regel: Ziele sollten demnach spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch und terminiert sein. Messbar heißt - es sollte ein Erfolgskriterium festgelegt werden, das man zweifelsfrei überprüfen kann.

Ziele konkretisieren

"Die Vorsätze müssen konkret und präzise formuliert sein", sagt Stephanie Stüber. Statt "Ich will sportlicher werden" also lieber "Ich will zweimal die Woche eine halbe Stunde joggen". Aktionsorientiert bedeutet in diesem Zusammenhang attraktiv und positiv. Das Ziel sollte also in jedem Fall Vorfreude bereiten.

"Und wenn man sich fürs Joggen noch zwei Wochentage festlegt, hat man auch die feste Terminierung drin", ergänzt die Psychologin. Größere Ziele könne man zudem in Teilziele gliedern. So sollte es doch klappen mit den Vorsätzen für 2018.