Gutes aus Sachsen bei der Grünen Woche

Ernährungsmesse 35 Aussteller aus dem Freistaat präsentieren sich

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Michael Friedrich in seiner Stonewood Braumanufaktur. Foto: Steffi Hofmann

In der ehemaligen Germania-Brauerei an der Augustusburger Straße, wo bereits 1869 das erste Bier gebraut wurde, hält Michael Friedrich die Tradition aufrecht. Der ehemalige Chemnitzer Gastronom und heutige Braumeister hat vor zwei Jahren am Rande von Chemnitz seinen Traum von der eigenen Brauerei wahr gemacht.

Bereits mit 14 Jahren habe er in der Schlossbrauerei gearbeitet, um sich etwas Taschengeld zu verdienen. "Seitdem bin ich infiziert", lacht er. Mit seiner Stonewood Braumanufaktur ist er in diesem Jahr einer der neuen sächsischen Aussteller, die auf der Grünen Woche, der weltgrößten Ernährungsmesse, in Berlin vertreten sind.

Regionale Produkte stehen für Frische und kurze Transportwege

Insgesamt 35 Unternehmen und Verbände aus Sachsen stellen sich dort ab dem 19. Januar dem internationalen Publikum vor. "Was in der Heimat gewachsen ist, geerntet und verarbeitet wurde, genießt bei den Verbrauchern großes Vertrauen. Zu Recht, denn Regionalität steht auch für Frische und kurze Transportwege.

Die sächsische Land- und Ernährungswirtschaft wird aber nicht nur in Sachsen geschätzt, sondern auch außerhalb des Freistaates", sagt Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt. "Unsere Aussteller bieten für jeden Geschmack etwas. Neben bekannten Marken und Produkten werden auch verschiedene Neuheiten zu verkosten sein." Darunter sind neben neuen Bierkreationen auch Eissorten, Kuchenspezialitäten, der erste Wein des Jahrganges 2017 und Fisch.