• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Haarige Modetrends: Friseur-Meisterin klärt auf

Projekt Achtklässler bei der Chemnitzer Innung zu Gast

Woher kommt eigentlich die Mode für den Kopf? Dieser Frage gingen Mädchen und Jungen der Oberschule Am Flughafen innerhalb eines Medienprojektes nach. Für ihre Recherche besuchten sie die Friseur- und Kosmetik-Innung Chemnitz. Friseur-Meisterin Anette Frommhold erklärte den Oberschülern, dass es Trendsetter gebe, die in großen Städten auf der ganzen Welt modebewusste und einfallsreiche Menschen beobachten. Aus deren Ideen entwickeln kreative Friseure auf Wettbewerben neue Frisuren. Besonders viele Trendsetter seien in Australien, Spanien und der Schweiz unterwegs. Und was ist gerade auf den Köpfen angesagt? Bei Frauen ist es der sogenannte Sleek Look.

Dabei werden die Haare straff nach hinten gekämmt und zum Zopf zusammengebunden. Oft glänzen die streng angelegten Haare. Ansonsten können Damen alle Längen und Formen von wild bis edel tragen, der Typ ist ausschlaggebend. Tücher im Haar sind wieder modern. Ebenfalls wieder angesagt ist der Scheitel.

Was beim Make-up aktuell angesagt ist

Beim Make-up liegt die Betonung derzeit auf den Augen und weniger auf dem Mund - eine Folge des Maskentragens aus der Corona-Zeit. Männer können die Haare wieder etwas länger tragen, oft werden sie ins Gesicht gestylt. Aber auch Umformungen sind modern - also beispielsweise der Wechsel von glattem Haar zu Locken. Der Topfschnitt kann genauso getragen werden wie lange Haare. Der Bart bei Männern ist auch noch lange nicht abgeschrieben. Und gibt es eigentlich einen speziellen Chemnitz-Look? Das wollten die Schüler ebenfalls wissen. Friseurmeisterin Anette Frommhold erklärte, dass Chemnitz im Vergleich zu Dresden und Leipzig zurückliegt. Das liege vor allem an den jungen Leuten in den beiden anderen Städten, die experimentierfreudiger sind. "In Chemnitz wird man eher schief angeguckt, wenn man einen ausgefallenen Look trägt."

Nach dem Besuch bei der Friseur-Innung gestalteten die Schüler eine Modeseite mit Fotos. Das Projekt lief im Rahmen des Chemnitzer Berufsorientierungsnetzwerks (ChemBoNet) bei der Handwerkskammer Chemnitz. Dabei können sich Achtklässler in verschiedenen Berufe rein schnuppern, von Metallbearbeitung über Gesundheit und Pflege bis hin zu Medien und Marketing.