Häuslebauer müssen jetzt pfiffige Lösungen finden

In jüngster Vergangenheit sind die Zinsen für geliehenes Geld deutlich angestiegen. Für alle Menschen, die den Hausbau noch nicht ad Acta gelegt haben und sich in diesen Tagen um eine Baufinanzierung bemühen, bedeutet dies viel höhere Kosten beim Hausbau und das gleich an mehreren Punkten. Einmal sind die Baukosten im Allgemeinen stark gestiegen und die Kosten für einen Baukredit zeigen gerade auch nur in eine Richtung. Doch ist es selbst in dieser Situation noch möglich, am Traum der eigenen vier Wände festzuhalten?

Geographische Flexibilität

Nicht nur die Kosten des Kredits haben einen Einfluss auf die Machbarkeit dieses Traums. Ein anderer wichtiger Kostenpunkt ist der jeweilige Baugrund. Wer nahe an einer Stadt oder gar direkt in deren Vierteln wohnen möchte, muss aufgrund des knappen Angebots an Grundstücken mit hohen Grundstückskaufpreisen rechnen. Hier macht es sich bezahlt, eine etwas größere geographische Flexibilität in Kauf zu nehmen. Denn im weiteren Umkreis wird es möglich sein, deutlich günstiger an den passenden Bauplatz zu kommen und so schnell eine mittlere fünfstellige Summe zu sparen. Unter dem Strich kann dies ein Schlüssel sein, um den Traum wieder finanzierbar zu machen.

Immobilienkredite vergleichen

Auch die gestiegenen Kosten für einen Baukredit befreien nicht von der Notwendigkeit eines Vergleichs. Denn noch immer gibt es finanzielle Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Wer dazu bereit ist, etwas mehr Zeit in die Suche nach dem günstigsten Darlehen zu investieren, der wird für diesen Einsatz in jedem Fall belohnt, befreit allerdings nicht vom Sparen. Immobilienkreditangebote sind nach wie vor am besten im Internet zu finden und hier auch am einfachsten zu vergleichen, wie auf dieser Seite hier beispielsweise. Bei der Auswahl des Angebots ist darauf zu achten, dass nicht nur der Zinssatz den Erwartungen entspricht. Auch weitere Konditionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit zur Sondertilgung, sollten den Ansprüchen genügen.

Mehrwert: Einliegerwohnung

Es gibt beim Bau einer Immobilie eine praktische Möglichkeit, um künftig für noch mehr verfügbares Einkommen zu sorgen und das Eigenkapital beim Hausbau ordentlich zu stärken. Besonders die Einnahmen einer Einliegerwohnung können sich bezahlt machen. Wer den zusätzlichen abgetrennten Wohnraum in die Immobilie integriert, kann künftig als Vermieter tätig werden. Selbst bei einer überschaubaren Wohnfläche kommt schnell ein Betrag von mehrere hundert Euro pro Monat zustande. So ist ein nicht unerheblicher Teil des Kredits schon einmal abgesichert.

Photovoltaik für eigene Stromproduktion. Bildquelle: Leonie Gridland via pixabay

Nebenkosten senken

Manche ziehen sogar die Installation einer großen Solaranlage in Betracht, um eine höhere Gesamtrendite zu erzielen. Hier ist zu bedenken, dass die Amortisierung solch einer Anlage einige Jahre dauern kann, es aber trotzdem durchaus eine sinnvolle Entscheidung ist, sich energetisch damit auch vom Markt ein Stück weit abzukoppeln.

Sollte eines Tages, in Bezug auf die Einliegerwohnung, persönlicher Bedarf bestehen, so lässt sich ein solcher Plan in absehbarer Zeit umsetzen. Dann ist der Weg zum Beispiel für die Kinder frei, die womöglich im jungen Erwachsenenalter auf der Suche nach einer eigenen Wohnung sind.

Bausparverträge werden wieder attraktiv

Klassische Bausparverträge konnten die Anleger in den vergangenen Jahren kaum noch überzeugen. Grund dafür waren die sehr niedrigen Zinsen. Doch in diesen Tagen ist es wieder möglich, die alten Verträge sinnvoll einzusetzen. Wer über einen zuteilungsreifen Vertrag verfügt, kann sich damit die Zinssätze der Vergangenheit sichern. Zumindest für die jeweilige Bausparsumme besteht auf diese Weise die Chance zu einer sehr günstigen Finanzierung. Aus finanzieller Sicht lohnt es sich, diesen Weg in Betracht zu ziehen.

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