Handwerker zeigen ihre Stücke

Ausstellung Traditions-Schau im Schnitzerhäusl zu sehen

Alljährlich zur Weihnachtszeit präsentieren die im Schnitzverein Grüna aktiven Schnitzer, Klöpplerinnen, Maler und Drechsler die Ergebnisse ihres Schaffens im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit. Zu besichtigen sind ihre Arbeiten im Schnitzerhäusl am zweiten und dritten Adventswochenende jeweils von 14 bis 18 Uhr. Am 7. Dezember ist die Schau sogar bis 20 Uhr geöffnet. In der Hutznstube kann man sich mit Kaffee und Stollen stärken (nur bis zum 8. Dezember).

Die Geschichte des Grünaer Schnitzvereins geht bis in die 1930er Jahre zurück. Die Idee zur Gründung der Gemeinschaft hatte Kurt Schürer. Er rief Ende Oktober 1931 in den "Grünaer Nachrichten" zur Gründung eines Vereins auf. Am 15. November 1931 trafen sich dann Kurt Schürer, Kurt Herold, Richard Scherff, Karl und Walter Weise und gründeten die "Vereinigung für Schnitz- und Laubsägearbeiten zu Grüna".

Bereits im Dezember 1932 wurde die erste Schnitzausstellung präsentiert. 1985 erhielt der Verein den Auftrag, für Karl-Marx-Stadt eine Großpyramide zu bauen, zusammen mit dem Schnitzzirkel des Großdrehmaschinenbau 8. Mai. Mit 12,80 Meter wurde sie die wohl größte Pyramide Deutschlands. Das Arbeitsmodell steht in der Hutznstube im Schnitzerhäusl Grüna.