Mit der 20. Auflage des traditionsreichen „Klinikum-Cups“ ist der Chemnitzer FC offiziell in das Jubiläumsjahr „60 Jahre FCK & CFC“ gestartet – und hat direkt eine erste neue Geschichte geschrieben. Denn in der „Richard-Hartmann-Halle“ hatte sich eine Rekordkulisse von 2.500 Zuschauern eingefunden – und diese sah im Finale, wie sich die U12 von Hansa Rostock nach einem 1:0 über Werder Bremen den Wanderpokal der „Klinikum Chemnitz gGmbH“ holte.
Den beiden U12-Teams des Chemnitzer FC, die auf dem sechsten und siebten Platz landeten, wurde eine besondere Ehre zuteil, denn sie waren die ersten, welche im neuen Jubiläumstrikot auflaufen durften. „Dieser Tag war nicht nur ein Nachwuchsturnier, sondern ein echtes Erlebnis für die Kinder, ihre Familien, die Fans und alle Beteiligten. Solche Tage sind der beste Antrieb für unser Engagement“, betonte Jens Seidel, Turnierorganisator und Vorsitzender des „Fördervereins für Jugend, Sport und Soziales“ (FöV).
Oberbürgermeister Schulze gibt Startschuss
Bevor die zwölf U12-Teams ins Turniergeschehen eingriffen, oblagen Oberbürgermeister Sven Schulze sowie CFC-Trainer Benjamin Duda und Seidel die einleitenden Worte. „Es ist ein Turnier mit Tradition und ein wichtiges Zeichen für die Jugendförderung im Geburtstagsjahr unseres Chemnitzer FC – und all das mit tatkräftigem Support der Fanszene“, lobt Schulze das Engagement aller Beteiligten.
Förderverein-Vorsitzender Seidel: „Gemeinsam gestalten wir Werte wie Fairness, Teamgeist und soziale Verantwortung.“
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der „Klinikum-Cup“ untrennbar mit dem Namensgeber und Hauptsponsor verbunden. „Ein großer Dank gebührt natürlich dem Klinikum Chemnitz, das dieses traditionsreiche Nachwuchsturnier ermöglicht und nachhaltig unterstützt, sowie allen Partnern und Unterstützern sowie ebenso den Trainern und Eltern, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement die Grundlagen legen, damit junge Talente wachsen können. Gemeinsam gestalten wir Werte wie Fairness, Teamgeist und soziale Verantwortung“, so Seidel.
Fanclubs, Sponsoren & Unterstützern auf Banden präsent
Erstmalig wurde das renommierte Nachwuchsturnier mit Vollbande gespielt, wodurch Spielfluss und Intensität der Partien erhöht wurden und für Spannung bis zum Schluss gesorgt war. Auf den himmelblau-weißen Banden waren mit individuellen Designs Fanclubnamen, Sponsoren sowie Unterstützer vermerkt. CFC-Marketingleiter Nico Götze erklärt die Bedeutung dieser Aktion: „Wir schaffen damit eine zusätzliche Sichtbarkeit der Unterstützer, was den Zusammenhalt in unserem Verein noch einmal stärkt und machen darüber hinaus das Turnier noch attraktiver.“
Die Einnahmen, welche für die 35 verkauften Banden generiert werden konnten, werden zum einen in die Refinanzierung der Banden gesteckt sowie zum anderen die nachhaltige Nachwuchsarbeit des Chemnitzer FC unterstützt. „Der Klinikum-Cup hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, welche Kraft in unserem Verein steckt, wenn alle an einem Strang ziehen. Es war ein Tag voller Emotionen, der den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird“, erklärte CFC-Vorstand Franz Gebhart.
Gruppenphase: Dynamo, Hansa & FCM dominieren, himmelblaue Teams landen auf dem 4. Platz
Für das erste Ausrufezeichen des Turniers sorgte die SG Dynamo Dresden in der Gruppe A. Der Titelverteidiger fegte erst die Austria aus Salzburg mit 10:1 vom Parkett, ehe später die Stadtauswahl Chemnitz mit 7:1 an der Reihe war. Punktgleich mit Hansa Rostock, gegen welche die SGD ihre einzige Niederlage kassierte, gewannen die Landeshauptstädter die Gruppe A. Auf dem vierten Platz schloss der FC Karl-Marx-Stadt ab.
Auch das zweite Team der Himmelblauen – der Chemnitzer FC – landete auf dem vierten Platz. Die Gruppe B gewann der 1. FC Magdeburg, der sich einzig Energie Cottbus in der Auftaktpartie geschlagen geben musste. Auf dem zweiten Rang spielte sich die U12 von Werder Bremen, Vorjahresfinalist Erzgebirge Aue bildete das Schlusslicht der Gruppe B.
Hansa holt „Klinikum-Cup“
Im ersten Halbfinale warf Werder Bremen den Titelverteidiger Dynamo Dresden mit 4:3 nach Neunmeterschießen heraus. Auch im zweiten Halbfinale musste das Neunmeterschießen für die Entscheidung sorgen. So setzte sich Hansa Rostock mit 3:0 gegen den 1. FC Magdeburg durch. Auch im Finale hielten die Hanseaten ihren Kasten sauber und triumphierten mit 1:0 über Werder Bremen.
Das „kleine Finale“ wiederum gewann der FCM mit 2:0 gegen die SGD. Während der FC Karl-Marx-Stadt das Spiel um den siebten Platz mit 3:0 gegen Eintracht Braunschweig für sich entscheiden konnte, verlor der Chemnitzer FC das Spiel um den fünften Platz mit 1:4 gegen Energie Cottbus. Auf dem letzten Platz landete diesmal Austria Salzburg.
Würdiger Start ins Jubiläumsjahr vor Rekordkulisse
Die mehr als 2.500 Fans, welche über den Turniertag in der „Richard-Hartmann-Halle“ zugegen waren und für einen neuen Rekord sorgten, sahen unter anderem mehrere liebevoll gestaltete Choreografien. Eine widmete sich würdig mit „60 Jahre – Immer voran: Deine Geschichte lebt durch uns fort!“ dem Vereinsjubiläum. „So stärken wir auf emotionale Weise die Bindung der nächsten Generation in Himmelblau mit Stadt und Verein“, erklärt Philipp Uhlig als Vertreter der „Ultras Chemnitz 1999“. „Dass wir diesmal mehr als 2.500 Zuschauer in der Halle begrüßen durften – so viele wie noch nie –, macht uns unglaublich stolz“, freut sich Förderverein-Vorsitzender Seidel.
Wenn sich himmelblaue Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an einem Ort treffen
Ebenso abseits des Parketts wurde wieder allerhand geboten. So waren der „Fanszene Chemnitz e.V.“ und das „Fanprojekt Chemnitz“ mit eigenen Ständen vertreten und der „Förderverein Ossi 18“ führte wieder seine beliebte Tombola durch. Dazu nahmen sich Daniel Adamczyk, David Wunsch, Julius Bochmann, Noah Tänzer und Niclas Walther Zeit, um Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Ebenfalls vor Ort war CFC-Goalgetter Dejan Bozic: „Was hier für eine Stimmung herrscht, wenn die Kids unseres Vereins spielen, ist kaum in Worte zu fassen. Da lacht mein Herz als Fußballer ganz laut. Ein großartiger Tag für Verein und Stadt.“
Doch nicht nur aktuelle CFC-Profis und Vereinsverantwortliche waren Teil des „Klinikum-Cups“, sondern ebenso Vereinslegenden wie Peter Müller, Frank Sorge, Jens Schmidt, Uwe Heß und Thomas Laudeley.
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