Hartmannhalle als gutes Pflaster

Floorball Fighters müssen im Kellerduell gegen Dresden antreten

Nur für zwei Saisonspiele in der Bundesliga verlassen die Floor Fighters ihre angestammte Schloßteichhalle. Vor zwei Wochen gelang in der viel größeren Hartmannhalle vor der Rekordkulisse von knapp 350 Fans beim 7:5 gegen Döbeln der erste Dreier. Nun soll am Sonntag (Beginn: 16.30 Uhr) auf gleichem Erfolgspflaster dem Tabellennachbar Dresdner Igels die "Rote Laterne" mitgegeben werden. Die Gastgeber um Sportdirektor Sebastian Oelmann hoffen auf die Rückkehr von René Radünz, der vom Verband auf unbestimmte Zeit gesperrt worden war. Doch auch ohne den Routinier wurde Aufsteiger Döbeln bezwungen, wobei die erste Reihe mit Jan Kapuclan, David Reich und Philipp Hamann mit sechs Treffern den Hauptanteil am ersten Saisonsieg hatte. Außerdem trug sich der tschechische Neuzugang Viktor Pavlik erstmals in die Torschützenliste ein. Auch Torwart Rosenthal hatte mit guten Paraden seinen Anteil. "Mit Kampf und Einsatz haben wir den Gegner niedergerungen, das waren alte Chemnitzer Tugenden", freute sich Vorstand Georg Schmidt. An diese Leistung muss man gegen Dresden anknüpfen, zumal die Spiele gegen die direkte Konkurrenz bekanntlich "doppelt" zählen. Die Elbestädter sind vor allem durch Christopher Gruhne gefährlich, mit 15 Punkten derzeit viertbester Scorer der Liga.