"Hat alle Fähigkeiten, auf die wir setzen": CFC verlängert mit Eigengewächs

Niclas Walther unterschreibt bis 2026 bei den Himmelblauen

Chemnitz

Der Kader des Chemnitzer FC für die kommende Saison nimmt weiter Konturen an. Am Freitag hat der Verein mitgeteilt, dass der auslaufende Vertrag mit Defensivakteur Niclas Walther um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Eigengewächs bleibt ein Himmelblauer

Der 22-jährige Linksverteidiger ist ein echtes Eigengewächs des CFC. "Wir bauen auf ihn auf der linken Abwehrseite. Er hat alle Fähigkeiten, auf die wir setzen. Wir wollen ihn auf dem Weg vom Talent zum Männerspieler weiter begleiten", so Cheftrainer Benjamin Duda.

"Schnell klar, dass ich verlängern will"

"Chris Löwe ist, kurz nachdem ich im Februar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen bin, auf mich zugekommen, um mit mir über die Zukunft zu sprechen. Für mich war schnell klar, dass ich den Vertrag verlängern möchte, weil der Verein nach so vielen Jahren zu mir gehört und ich mich in diesem familiären Umfeld unglaublich wohlfühle. Mein größter Wunsch ist, dass ich eine Saison komplett verletzungsfrei bleibe, um meinen Rhythmus zu finden und mich so kontinuierlich weiterentwickeln zu können. Ich möchte mit dem CFC die nächsten Schritte gehen", sagt Niclas Walther zu seiner Verlängerung. Für den Chemnitzer FC feierte er 2021 mit nur 18 Jahren sein Profi-Debüt in der Regionalliga. Mittlerweile ist Niclas Walther fester Bestandteil des Teams. In 113 Pflichtspielen im CFC-Trikot kommt er auf vier Tore und zwölf Vorlagen.

"Er zerreißt sich für dieses Jahr"

"Nici bringt ein Gesamtpaket aus Athletik, Schnelligkeit und Defensivqualität auf seiner linken Defensivseite mit, auf das wir nicht verzichten wollen. Zusätzlich ist er seit 16 Jahren im Verein, bringt absolute Identifikation mit Stadt und Verein mit, er zerreißt sich für dieses Trikot. Das sind Qualitäten, die auch bei unseren Zuschauern gut ankommen und ihn zu einer Identifikationsfigur in unserem Team machen. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass Niclas bei uns nun das nächste Level anstrebt, sein Potenzial voll ausschöpft und noch mehr Verantwortung übernimmt", bringt Sportdirektor Chris Löwe die Bedeutung von Niclas Walther für die Kaderplanung der nächsten Saison auf den Punkt.
Der gebürtige Chemnitzer bekam die himmelblaue Vereinsliebe quasi mit in die Wiege gelegt. Zuletzt wurde er jedoch medial auch mit dem Rivalen FC Erzgebirge Aue in Verbindung gebracht.

Vater war schon für den CFC aktiv

Bereits sein Vater, Hendrik Liebers, schnürte die Schuhe für den Club. Mit sieben Jahren begann Walther für die Jugend des CFC zu spielen. Mit Ausnahme der Saison 2017/18 (Fortuna Chemnitz) verbrachte er die gesamte Jugend im Nachwuchsleistungszentrum des Chemnitzer FC.

 

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