Haushaltsplan stellt nicht jeden zufrieden

Finanzen Chemnitzer Stadtrat beschließt Sanierung der Sportstätten

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig nimmt die Unterschriftenliste der Wassersportler an. Foto: Andreas Seidel

Der Plan steht. Gestern hat der Chemnitzer Stadtrat den Haushaltsplan für dieses und das kommende Jahr bestätigt. Ausgaben in Höhe von 728 Millionen Euro stehen rund 738 Millionen an Einnahmen gegenüber. Falls nichts dazwischen kommt, ergibt das einen Überschuss von knapp zehn Millionen Euro im laufenden Jahr. Dabei kann die Stadt sogar noch 34 Millionen Euro an Schulden tilgen.

Für 2018 steht eine rote Zahl unter der Rechnung: Bei 749,2 Millionen an Aufwendungen würden laut dem Beschluss nur 748,4 Millionen Euro in die Kassen fließen. Das kleine Minus wird aber, so heißt es aus dem Rathaus, durch die positiven Ergebnisse der Vorjahre aufgewogen.

Besonders die Sportfreunde können sich über die gestrige Entscheidung freuen: Das Hauptstadion und der Marthonturm im Sportforum werden saniert, wie auch das Eissportzentrum am Küchwald. Die 50-Meter-Schwimmhalle im Sportforum soll erweitert werden. Geld fließt auch in die Kunstturnhallen an der Reichenhainer Straße.

Doch es gab auch Protest gegen die Vorhaben: Von den Schwimmern und Wassersportlern, die sich für den Neubau einer 50-Meter-Halle aussprechen. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig nahm vor der Sitzung ihre Unterschriftenliste entgegen.