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Heavy24 am Stausee: Biker trotzten der Hitze

Radsportevent 1.107 Mountainbiker waren mit dabei

107 Mountainbiker legten beim 13. Heavy24 rund um den Stausee Oberrabenstein unglaubliche 127.819 Kilometer in 13.273 Runden zurück, das sind mehr als drei Erdumrundungen. "Das ist der absolute Wahnsinn, was die Männer und Frauen hier wieder abgespult haben. Und das obwohl wir die Strecke nicht nur verlängert haben, sondern auch über 20 Höhenmeter dazu gekommen sind. Hinzu kam die große Hitze", staunte einer der beiden Heavy-Chefs Alexander Liebers.

Roy Bruns gewinnt Einzelkonkurrenz nach 54 Runden

Fix und fertig, mit wackeligen Knien und komplett eingestaubt überquerte Roy Bruns vom Radsportverein Erzgebirge das letzte Mal die Ziellinie. 54 Mal hatte er den 9,63 Kilometer langen und höchst anspruchsvollen Parcours quer durch den Rabensteiner Wald und entlang des Stausees gemeistert. Das waren drei Runden mehr als Verfolger Tobias Kunstmann (Henka Race Team) und bedeutete den Sieg in der Einzelkonkurrenz. "Das Ding hier ist echt heavy. Ich habe 30 bis 40 Mal meine Trinkflasche auffüllen lassen", berichtete der Roy Bruns nach der Hitzeschlacht. Nur eine knappe Viertelstunde lang hatte sich der 30-Jährige ausgeruht und auch ein Motivationstief in der Nacht überwunden. Die Gesamtstrecke von insgesamt 520 Kilometern sei auch sein persönlicher Weitenrekord gewesen. Als einzige Dame bei den Einzelstarten erntete Juliana Pella nach 30 Runden anerkennenden Applaus.

Sieg für Stein-Bike bei den "Achtern"

Satte 70 Runden hatte das achtköpfige Gespann von Team Stein-Bikes gemeistert und sich damit zum wiederholten Male den Gesamtsieg in dieser Kategorie gesichert. Den Preis für die schnellste Runde erkämpfte sich Robert Walther vom Team Radfabrik, der mit einem Durchschnittstempo von 31,53 km/h nur 18 Minuten und 20 Sekunden für seine Blitzumrundung brauchte.

4.500 Liter Flüssiges für die Starter

Viele Tausend Besucher hatten dem Heavy24 einen Besuch abgestattet, erlebten ein spannendes Kids-Race mit 200 Mädchen und Jungen und feuerten die Heavy-Teilnehmer auch mitten im Wald entlang der holprigen Wurzeltrails an. Bis auf kleinere Blessuren blieben alle Fahrer von größeren Verletzungen verschont. Die große Helfer-Crew hatte für die Absicherung der Strecke, die Technik und Rundumorganisation gesorgt sowie für die Teilnehmer 4.500 Liter Getränke ausgeschenkt, zwei Tonnen Obst und drei weitere Tonnen Sportlerverpflegung bereitgestellt.



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