• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Chemnitz

Heilkräuter Ratgeber für Ihre Hausapotheke

Naturheilkräuter sind voll im Trend. Allgemein hat beispielsweise auch die Relevanz an Cannabisprodukten zugenommen und stationär wie auch im Netz gibt es immer mehr Geschäfte, die sich diesem Thema widmen. Zugleich wird in gesundheitlichen Fragen gerne auf das CBD hingewiesen. Es kann in diversen gesundheitlichen Schieflagen helfen, doch worauf sollten Interessenten bei der Nutzung achten?

Reinheit von Naturheilpflanzen ist wichtig

Mittlerweile sind viele sogenannte CBD-Produkte auf dem Markt und inzwischen auch in Deutschland erlaubt, sodass sich Kunden vorab über die Besonderheiten des einzelnen Produkts informieren sollten. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen CDB-Isolat und CO2-Extraktion?

  • CO2-Extraktion - dies ist das sogenannte Vollspektrum-Extrakt. Es bietet das volle Spektrum der in Cannabis enthaltenen Pflanzenwirkstoffe. Sollten Sie bei ihrer Recherche feststellen, dass THC auf dem Etikett vermerkt ist, so darf dieser dem in Deutschland als Grenzwert festgesetzten Wert von 0,2 Prozent nicht überschreiten! 
  • Isolat - in diesen Mitteln ist rein das isolierte CBD enthalten. Natürlich wirken diese Produkte ebenfalls, doch fehlt die Wechselwirkungen der anderen Pflanzeninhaltsstoffe, die wenig erforscht sind, doch von Insidern als absolut relevant betitelt werden.  

Ein weiteres Kriterium ist der Gehalt des CBD. Dieser Wert kann bei verarbeiteten Stoffen nicht bei 100 liegen, da Träger-, Geschmacks- oder weitere Inhaltsstoffe notwendig sind, die das Endprodukt bestimmen. Für Interessenten ist es sicherlich nicht einfach, den CBD-Gehalt in Erfahrung zu bringen.

Der Tipp: Vergleichen und im Netz Erfahrungsberichten dazu. Auch sollte ein Händler bei freundlicher Nachfrage stets bereit sein, den Bericht des durchgeführten Labortests auszuhändigen. Etliche Händler oder örtliche Shops legen den Bericht längst aus oder blenden ihn beim Produkt auf der Website ein. So zeigt Cibdol sehr genau auf, wie rein das CBD-Öl aus dem eigenen Angebot ausfällt. 

Wann hilft CBD wirklich?

Fakt ist: CBD ist kein Wundermittel, welches die schwersten Krankheiten heilt oder einen Arztbesuch bei länger anhaltenden Beschwerden überflüssig macht. Auch bei CBD gelten drei Regeln:

  • Dauer/Art der Beschwerden - halten Beschwerden länger als drei Tage an oder verschlimmern sie sich während dieser Zeit, ist ein Arztbesuch unbedingt notwendig. Ausnahme: Symptome, die auf schwere Erkrankungen oder Verletzungen hinweisen, bei diesen ist der Arztbesuch direkt angeraten. 
  • Diagnose - wird gerade eine Diagnose gestellt, sollte CDB nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewandt werden, da es das Beschwerdebild verändert und somit mitunter keine Diagnosestellung möglich ist. Bei bestehenden Diagnosen wie Rheuma, Arthrose, aber auch bei Unruhe, Schlafstörungen oder Migräne kann CDB eingenommen werden. Die erste Regel bleibt jedoch bestehen. 
  • Rücksprache - halten Beschwerden längere Zeit an oder liegt eine schwere Erkrankung vor, die bereits behandelt wird, sollte immer mit dem Arzt gesprochen werden. Forschungen zeigen beispielsweise, dass CBD bei Epilepsie helfen kann - Patienten dürfen dennoch nicht ihre Medikamente ohne Rücksprache absetzen, da sich schnell ein lebensbedrohlicher Zustand entwickeln kann.

Absolute Stärken im gesundheitlichen Bereich besitzt CBD bei der Linderung von Schmerzen und auch Verspannungen. Bei Gelenk- oder Muskelschmerzen ist das Mittel überaus hilfreich und es schadet nicht, es nach dem Umknicken anzuwenden, sofern die PECH-Regel eingehalten wird. Bei rheumatischen Schmerzen oder Arthrose zeigt es sich als sehr wirksam, da es gleichzeitig den Schmerz lindern kann, aber auch entzündungshemmend wirkt.

Bei Unruhe und der oft davon ausgehenden Schlafstörung soll CBD vielen durch seine beruhigende Wirkung helfen, dennoch sollten Betroffene herausfinden, weshalb sie unruhig sind und die Ursachen, wenn möglich, finden und abstellen.

Zugleich offenbart das Hanfprodukt eine Stärke in der Linderung von Nebenwirkungen, wie sie von einer Krebsbehandlung ausgehen. Allerdings gilt hier: CBD ist kein Ersatz der eigentlichen Behandlung. Es lindert beispielsweise die Übelkeit bei der Chemotherapie, heilt aber keinen Krebs. Sicherheitshalber gilt auch in diesem Fall, dass der Arzt zuerst konsultiert werden sollte.

Achten Sie immer darauf hochwertige Naturprodukte zu erwerben, so sind diese Mittel eine sinnvolle Erweiterung der eigenen Hausapotheke, was uns unsere Großmütter gern bestätigen werden. Doch trotz des breiten Spektrums und der vielen Möglichkeiten der Anwendungen, sollte man nie darauf verzichten, seinen Hausarzt bei Beschwerden zu konsultieren. Man kann seinen Arzt immer auch auf Naturpräparate ansprechen, er wird sie auch auf eventuelle Risiken der Eigentherapie informieren können.