Heimspielwochen im Küchwald

Eishockey Crashers empfangen ESC Dresden zum Spitzenspiel

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Völlig frei schießen wollen sich die Crashers am Samstag gegen den bereits abgeschlagenen Tabellendritten ESC Dresden. Foto: Andreas Seidel

Auch in dieser Saison geht die Regionalligameisterschaft nur über Niesky. Kurz vor Weihnachten machten die Lausitzer ihrem Namen alle Ehre und fegten die Chemnitz Crashers wie ein Tornado mit 8:0 aus der Küchwaldhalle. Da dies die erste Saisonniederlage der Gastgeber war, hat dies tabellentechnisch keine allzu großen Konsequenzen, läuft doch alles auf einen heißen Zweikampf der beiden Streithähne hinaus. Nahezu erholt zeigte sich das Buschmann-Team am Wochenende in Berlin, wo der dortige ESC mit 7:4 geschlagen wurde. Die beiden Tschechen Nekvinda und Pospisil taten, wofür man sie geholt hatte. Sie trafen jeweils doppelt.

Völlig frei schießen wollen sich die Crashers am Samstagnachmittag (Beginn: 16 Uhr, Eissporthalle Küchwald) gegen den bereits abgeschlagenen Tabellendritten ESC Dresden. Bei der Reserve der Zweitligaeislöwen aus Elbflorenz hatten sich die Crashers Anfang Oktober schon mit 3:1 behauptet und wollen vor heimischem Publikum eins draufsetzen. "Das sind wir ihnen schuldig", so Trainer Torsten Buschmann, der von der neuen Eishockeyeuphorie in Chemnitz begeistert ist. Zu den letzten drei Heimspielen hatte sich der Zuschauerschnitt auf 1700 fast versechsfacht, was natürlich auch einer klugen Marketingpolitik geschuldet ist. Dürfte interessant werden, wieviele Fans im kalten Januar das Event im Küchwald annehmen, stehen doch in den nächsten vier Wochen vier Heimspiele für die Crashers auf dem Programm. Dresden reist mit einer hungrigen Truppe um den Deutsch-Ungarn Attila Pal an. Schon eine Woche später duelliert man sich an gleicher Stelle erneut.