Heiß auf den Sachsenpokal

Fußball Chemnitzer FC spielt am Mittwoch im Finale in Leipzig

heiss-auf-den-sachsenpokal
Tom Baumgart war in den letzten Wochen ein Lichtblick im CFC-Team. Foto: Harry Härtel

Wenn es nach Tom Baumgart gehen würde, könnte die Fußball-Saison ruhig weiter gehen. Denn das Eigengewächs des Chemnitzer FC erzielte in den letzten beiden Saison-Punktspielen jeweils einen Treffer.

"Klar bin ich jetzt etwas enttäuscht, dass die Saison zu Ende geht. Aber ein Spiel haben wir ja noch",sagte der 19-Jährige. Ganz konkret meint die Nachwuchshoffnung das Endspiel im Sachsenpokal, das am Mittwoch ab 18 Uhr beim Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig im legendären Bruno-Plache-Stadion ausgetragen wird.

100.000 für den Sieger

"Mit dem Pokalsieg könnten wir uns als Team noch einmal belohnen und dem Verein wichtige Einnahmen sichern", sagte der aus Mulda stammende Akteur. Denn der Sieger zieht in die erste Runde des DFB-Pokals ein, in der nicht nur ein attraktiver Gegner warten könnte, sondern es auch mehr als 100.000 Euro zu verdienen gibt.

Doch Baumgart ist sich sicher, dass auf die Chemnitzer beim hoch motivierten Regionalligisten eine äußerst schwer Aufgabe wartet. "Das Stadion wir mit 6800 Zuschauern ausverkauft sein", teilte Lok-Pressesprecher Bernd Scharfe mit.

Allerdings könne das Leipziger Team nicht in Bestbesetzung antreten, da vier Spieler verletzt sind. "Unser Trainerteam schaute sich das Halbfinalspiel zwischen dem CFC und Zwickau live an", verriet der Pressemann.

Rostock macht Mut

Doch die Chemnitzer haben sich zum Saison-Halali in der 3. Liga mit dem 2:0-Heimsieg gegen den FC Hansa Rostock noch einmal motiviert. "Wir haben dieses Spiel verdient gewonnen, weil wir neben den beiden Toren noch weitere Chancen hatten.

Die Leistung aus dem Rostock-Spiel sollte uns Hoffnung für das Pokalfinale machen", sagte Sven Köhler. Für ihn ist es das letzte Spiel als Cheftrainer des Chemnitzer FC. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus.