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Heizhausfest startet ab Freitag in Hilbersdorf

Event Besucher müssen sich auf erhöhte Eintrittspreise einstellen

Das Chemnitzer Heizhausfest geht in seine 29. Runde - Festauftakt ist am Freitag um 9 Uhr.

Viel Programm

Die Gäste erwartet während des dreitägigen Spektakels in Hilbersdorf ein buntes Programm. Bis Sonntag 18 Uhr können die Besucher das größte noch funktionstüchtige Dampflokbetriebswerk Europas besichtigen. Highlights sind neben den über 40 ausgestellten Lokomotiven die dampflokbespannten Sonderzugfahrten mit dem historischen Museumszug. Zu Gast sein werden mehrere Dampflokomotiven und Diesellokomotiven. Hingucker sollen die insgesamt fünf betriebsfähigen Dampflokomotiven der Regelspur werden. Aber auch Vertreter der modernen Eisenbahn wollen sich zum Fest präsentieren. Eine Modellbahnbörse, ein Bastelstand, die Zollbahn mit Echtdampflokomotiven oder die Dampfdraisine runden das Programm ab.

Eintrittspreise erhöht

Die Eintrittspreise für das Heizhausfest haben sich in diesem Jahr erhöht: Erwachsene zahlen 18, Ermäßigte 10 Euro. Kinder sind bis 14 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen frei. Wie der veranstaltende Verein Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf mitteilt, habe die Preissteigerung nicht erst mit der aktuellen Krise beginnen. "Viele Jahre hatten wir uns bemüht, die Eintrittspreise für das Heizhausfest weitgehend stabil zu halten. Doch die Kosten der Gastdampf- und Diesellokomotiven, der Trassen und der Verbrauchsmaterialien kennen bereits seit Jahren nur noch einen Weg: nach oben", so der Verein. Das Jahr 2022 stelle ihn dahingehend nochmals vor eine ganz neue Herausforderung. Allein die Kohlepreise hätten sich seit 2021 fast verdreifacht. Für die Bekohlung der Dampfloks - bei einem Verbrauch von etwa 50 Tonnen je Heizhausfest - müssten über 30.000 Euro gezahlt werden. "Gleichzeitig möchten wir eine übermäßige Erhöhung der Kosten für Familien vermeiden, um zum einen weiter die junge Generation für unser Hobby begeistern zu können und gleichzeitig den allgemein starken Belastungen für Familien in den letzten beiden Jahren ein Stück weit entgegen zu wirken", so der Verein weiter.

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